35 Schülerinnen und Schüler des Johanneums in Homburg haben am 20. März 2026 im Rahmen der landesweiten „Picobello“-Aktion das Schulumfeld von Müll befreit – und dabei eine Menge zusammengetragen, die nachdenklich stimmt.
Ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcken und sogar Schubkarren zogen die Jugendlichen der Klassenstufen 5 bis 9 los, um Grünflächen, Wege und Straßenränder rund um ihre Schule systematisch zu säubern. Begleitet wurde das Team von den Lehrerinnen Frau Golz und Frau Müller-Röhrig, die die Aktion organisiert hatten.
Was die Gruppe an diesem Vormittag einsammelte, machte das Ausmaß des Problems sichtbar: Zahllose Säcke füllten sich mit Plastikmüll, Glasflaschen und achtlos weggeworfenem Abfall aller Art. Per Schubkarre musste das Material abtransportiert werden, so groß war die Ausbeute. Für viele der jüngeren Teilnehmer dürfte es ein eindrücklicher Moment gewesen sein, die Menge an Unrat zu sehen, die sich oft unbemerkt in der direkten Nachbarschaft ansammelt.
Die „Picobello“-Aktion findet jedes Jahr landesweit statt und ruft Schulen, Vereine und Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihre unmittelbare Umgebung von Müll zu befreien. Am Johanneum gehört die Beteiligung mittlerweile zum festen Programm – und zeigt, dass Umweltbewusstsein nicht bei Theorie im Klassenzimmer stehen bleiben muss.
Dass sich ein so großes Team aus verschiedenen Jahrgangsstufen freiwillig engagierte, unterstreicht den Stellenwert, den das Thema Umweltschutz an der Schule genießt. Jeder einzelne gefüllte Müllsack ist dabei ein konkreter Beitrag zur Lebensqualität in Homburg – und ein Signal, dass Verantwortung für die eigene Umgebung schon bei den Jüngsten beginnt.





















