Symbolbild
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Zwei Ladendiebe versuchten am Freitag, den 4. März, Waren im Wert von über 1.000 Euro aus einem Drogeriemarkt in der Saarlouiser Innenstadt zu stehlen. Zu diesem Zweck täuschten sie einen normalen Einkauf vor, indem sie im Laden einen Einkaufswagen mit diversen Artikeln füllten. Gleichzeitig steckte einer der Täter mehrere Packungen Rasierklingen und Kosmetikartikel in einen mitgeführten Rucksack, in dem ein selbst gefertigtes Fach eingearbeitet war, durch das die Diebstahlssicherungen außer Funktion gesetzt werden sollten. Sein Komplize passte unterdessen auf. Hierbei wurden die beiden jedoch von einer Mitarbeiterin des Drogeriemarktes über eine Kamera beobachtet.

Sie informierte ihre Kolleginnen darüber, was sich gerade im Geschäft ereignete und die beiden Diebe wurden angesprochen. Nachdem sie den gesamten Inhalt des Rucksacks entleert hatten, versuchten sie das Ladenlokal zu verlassen. Aber die Eingangstür wurde verschlossen und eine der Filialangestellten stellte sich vor die Tür. Einer der Täter versuchte sie von der Tür wegzustoßen, was ihm jedoch nicht gelang. Solidarisch stellten sich Kunden, die den Sachverhalt beobachteten, vor die dankbare Angestellte und schützten sie so vor dem aggressiven Verhalten der Täter.

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Schließlich kam die Polizei und nahm die beiden Diebe fest. Sie wurden anschließend der JVA Saarbrücken zugeführt. Im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens, bei dem bei einfacher Beweislage eine Aburteilung durch das Gericht und somit die Strafe “auf dem Fuße folgen” soll, fand die Gerichtsverhandlung bereits statt. Die beiden Angeklagten, die zum ersten Mal kriminalpolizeilich in Erscheinung getreten sind, wurden zu drei und zu vier Monaten auf Bewährung verurteilt.

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