Staatskanzlei Saarland/Pf

Das Saarland soll deutschlandweit zur digitalen Modellregion werden. Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser plant, in den nächsten Jahren im Saarland über 300.000 Haushalte mit direkten Glasfaseranschlüssen zu versorgen. Das entspricht etwa zwei Drittel aller Haushalte im gesamten Bundesland. Ministerpräsident Tobias Hans sprach darüber am Donnerstag (11. März 2020) mit Thorsten Dirks, CEO von Deutsche Glasfaser, und David Zimmer, Gründer von inexio.

Tobias Hans (CDU), Quelle: Staatskanzlei Saarland/Carsten Simon

Ministerpräsident Tobias Hans: „Das umfassende Engagement von Deutsche Glasfaser untermauert unseren Gigabitstrategieprozess und eröffnet dem Saarland die Chance, zu einer digitalen Modellregion in Deutschland zu werden. Jetzt gilt es, gemeinsam mit den Kommunen den Weg für die zahlreichen geplanten Glasfaserprojekte zu ebnen. Dafür brauchen wir vor allem schlanke Genehmigungsverfahren vor Ort und einen breiten Einsatz moderner Verlegemethoden. Mit optimalen Rahmenbedingungen für den schnellen Glasfaserausbau im Saarland legen wir das Fundament für unsere digitale Zukunft.“

 

Thorsten Dirks, CEO von Deutsche Glasfaser: „In den kommenden Jahren wollen wir mehr als 300.000 Haushalte im Saarland mit zukunftssicheren Glasfaseranschlüssen versorgen – und das ohne Einsatz von Steuergeldern. Dafür investieren wir insgesamt mehr als 500 Millionen Euro. Digitalisierung funktioniert nicht im Alleingang. Einen schnellen Netzausbau erreichen wir nur im Schulterschluss mit dem Land und den Kommunen. Mit zahlreichen Städten und Gemeinden im Saarland haben wir bereits Kooperationsvereinbarungen geschlossen. Das zeigt, dass die zügige Glasfaserversorgung des Landes möglich ist.“ David Zimmer, Gründer von inexio: „Wir haben im Saarland bereits gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Entscheidungsträgern auf allen politischen Ebenen gemacht. Die Glasfaserversorgung ist ein Gemeinschaftsprojekt. Wir freuen uns, es zusammen mit allen Beteiligten in Angriff zu nehmen. Dabei sind wir insbesondere auch auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort angewiesen.“

Jeden Tag werden mehr Daten über das Internet verschickt und empfangen. Der Bandbreitenbedarf steigt mit Homeoffice, Homeschooling und dem Streamen von Filmen und Serien immer weiter an. Um dafür zukünftig noch besser gerüstet zu sein, setzt Deutsche Glasfaser im Saarland auf den großflächigen Ausbau von FTTH-Glasfasernetzen („Fiber To The Home“ – Glasfaser bis ins Haus). Insgesamt sollen hier in den kommenden Jahren über 300.000 Glasfaseranschlüsse mit privaten Investitionsmitteln realisiert werden. Das saarländische Telekommunikationsunternehmen inexio ist seit Mai 2020 Teil der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser.

 

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1 KOMMENTAR

  1. Habe ich schon seit einem Jahr. Im Vergleich zu damals war der Anschluss spottbillig. 750 € habe ich an die Deutsche Telekom bezahlen müssen. 1000 MBit/s stehen mir nun zur verfügung. Und dies ist auch notwendig bei meinem Datenaufkommen. Ach früher waren mal 800 € den Meter im Gespräch.

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