Zusammenarbeit von Kirchengemeinden bei möglichst viel Eigenständigkeit wird es zukünftig bei der übergemeindlichen Jugendarbeit geben, die heute abschließend beschlossen wurde. „Hier sollen Kirchengemeinden über die Jugendbildungs-referentinnen und –referenten, miteinander kooperieren, Projekte gemeinsam planen und tragen“, erklärte Karsch in seinen Bericht.  Die Satzung des Kirchenkreisverbandes wurde entsprechend geändert und der Synode vorgelegt.

Am Nachmittag beschloss die Synode zudem den Wirtschaftsplan des Kirchenkreises für das Jahr 2020 sowie verschiedene Umlagen, wie die an den Kirchenkreisverband, in dem gemeinsame Einrichtungen zusammengeschlossen sind. Nach Abrechnung der Personalkosten und Umlagen für den Kirchenkreisverband, die Diakonie Saar und die Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Jugend (aej) verbleiben dem Kirchenkreis Saar-Ost 4,3 Mio Euro Kirchensteuer. Umgerechnet stehen damit den Gemeinden pro Gemeindeglied durchschnittlich rund 84 Euro zur Verfügung.

Der Evangelische Kirchenkreis Saar-Ost reicht von St. Wendel im Norden des Saarlandes über Ottweiler und Neunkirchen bis nach Dudweiler in die Landeshauptstadt Saarbrücken hinein. Er zählt 14 Kirchengemeinden mit rund 53 000 Protestanten. Sitz der Superintendentur ist Neunkirchen, Superintendent ist derzeit Pfarrer Markus Karsch.

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