Symbolbild

In den letzten 5 Jahren hat sich das Projekt „Virtuelles Mehrgenerationenhaus“ als deutschlandweit einzigartiges Projekt im Bereich der digitalen Teilhabe im Saarland etabliert. Deshalb startet nun die Ausschreibung für drei neue Virtuelle Mehrgenerationenhäuser in saarländischen Modellkommunen.

Saarländer mit neuen interaktiven Kommunikationsmöglichkeiten vertraut zu machen und dadurch Generationen zu verbinden, im Generationendialog neue Herausforderungen der digitalen Welt gemeinsam zu meistern: Das ist das Ziel der Virtuellen Mehrgenerationenhäuser – ein gemeinsames Projekt des MedienNetzwerks SaarLorLux e. V. in Zusammenarbeit mit der Landesmedienanstalt Saarland und dem saarländischen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.

Seit 2016 haben bereits 18 Kommunen die Chance ergriffen, in ihren Gemeinden ein Virtuelles Mehrgenerationenhaus zu errichten. Jeweils 10 bis 15 Teilnehmer erhalten dabei für ein Jahr einen Tablet-PC, um ihre praktische Kompetenz zu fördern. Das Projekt wird vom Büro der Kampagne „Onlinerland Saar“ und von örtlichen Ansprechpartnern, welche die Kommunen zur Verfügung stellen, koordiniert.

Die virtuelle Vernetzung wird durch regelmäßige Treffen vor Ort ergänzt. In regelmäßigen, zweistündigen „Tablet-Kränzchen“ können sich die Teilnehmer zum einen untereinander austauschen, aber auch unter professioneller Anleitung neue Themen entdecken und lernen, wie digitale Tools oder Apps den Lebensalltag erleichtern können und worauf im Umgang mit diesen zu achten ist.

„Die Virtuellen Mehrgenerationenhäuser stoßen auf eine große Resonanz. Das Saarland hat mit dem Projekt ein Konzept erstellt, Kommunen und Bürger gemeinsam den Weg in die digitale Welt zu erleichtern und Strukturen zu schaffen, von denen alle Generationen profitieren. Besonders in dieser herausfordernden Zeit der Corona-Pandemie ist uns allen noch bewusster geworden, wie wichtig Kommunikationstechnologien sind. Damit alle Menschen mit der fortschreitenden Entwicklung der Digitalisierung Schritt halten können und niemand abgehängt wird, ist es notwendig jedem die Möglichkeit zu bieten mit den neuen interaktiven Kommunikationsmöglichkeiten vertraut zu werden “, so Ministerin Monika Bachmann.

Teilnehmende Kommunen profitieren in mehrfacher Hinsicht: beispielsweise kann mittel- und langfristig die Nachbarschaftshilfe durch die generationenübergreifende Vernetzung der Einwohner gestärkt werden. Während der Corona-Pandemie wurde deutlich, dass die Bevölkerung ihren erhöhten Informationsbedarf zunehmend über soziale und digitale Medien abdeckt. Auch die soziale Interaktion erfolgte verstärkt über digitale Medien und Kommunikationswege. Das Projekt „Virtuelles Mehrgenerationenhaus“ hilft, hierzu einen Zugang zu finden. Außerdem verhindert die nachhaltige Förderung der Nutzung neuer Medien eine digitale Spaltung in der Bevölkerung zwischen Jung und Alt und stärkt das ehrenamtliche Engagement vor Ort.

Landkreise, Städte und Gemeinden können sich bis Freitag, 17. September 2021, 12 Uhr, beim Projektbüro bewerben. Interessierte Kommunen finden die Ausschreibungsunterlagen unter:
www.onlinerlandsaar.de/ausschreibung/.Für Rückfragen steht das Projektbüro unter der Telefonnummer 0681/38988-21 oder per E-Mail an vmgh@onlinerland-saar.de zur Verfügung.
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