HOMBURG1 | SAARLAND NACHRICHTEN

Eine von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger eingerichtete Gruppe von Experten aus der Software- und Telekommunikationsbranche sowie saarländischen Forschungseinrichtungen haben eine Studie mit dem Titel „Smart Mobility für das Saarland“ entwickelt. Darin werden Perspektiven für die weitere Digitalisierung der saarländischen Mobilität aufgezeigt. Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Hans Peter Kurtz sieht darin einen wichtigen Schritt, das Industrieland Saarland auch im Bereich der Digitalisierung zukunftsfähig zu machen.

„Die sogenannte Smart Mobility wird ein wichtiger Standortfaktor werden, mit dem wir unsere Zukunft nachhaltig und modern gestalten können. Schon heute sind viele Fahrzeuge auf den Straßen internetfähig und in der Lage, miteinander zu kommunizieren“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete. Die Möglichkeiten die sich daraus ergeben sind vielfältig. So lassen sich beispielsweise logistische Abläufe optimieren, Unfallrisiken senken und Verkehrsaufkommen reduzieren,“ sagte Kurtz.
Hinsichtlich der Ankündigung der T-Systems Geschäftsführerin Anette Bronder, Anfang 2017 in Merzig einen Feldversuch zu starten, sagt der Landtagsabgeordnete Stefan Krutten: „Merzig hat damit die Chance, sich als Stadt für Smart Mobility zu entwickeln. Das zeigt: wenn die richtigen Leute zusammenkommen, kann was bewegt werden. Ich bin gespannt auf den Beginn des Feldversuchs.“
Einen wichtigen Aspekt, die digitale Zukunft unseres Saarlandes zu gestalten, sieht Kurtz vor allem in der digitalen Bildung. „Wir brauchen IT-Experten und müssen mit der Vermittlung digitaler Kompetenzen schon möglichst früh beginnen. Deshalb sind auch Pilot-Projekte wie die neuen Mini-Computer für Grundschüler im Saarland ein wichtiges Signal dafür, dass wir es im Saarland ernst meinen mit der Digitalisierung und dass wir uns der Herausforderungen stellen. IT-Kompetenz wird der Wachstumsmotor für die Zukunft unseres Landes sein“, sagt Kurtz abschließend.
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