Foto: Oliver Dietze
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Wenige Tage vor dem Start der Special Olympics Nationalen Spiele färbt sich das Saarland in den Abendstunden lila und pink. Markante Bauwerke zwischen Schaumbergturm und Saarbrücker Schloss tauchen seit Kurzem in farbiges Licht ein – als sichtbares Zeichen für Inklusion, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Am Montag, dem 15. Juni, fällt der Startschuss für das bundesweit beachtete Sportereignis.

Die nächtlichen Illuminationen sind der vorläufige Höhepunkt der Gastgeber-Kampagne „Dabeisein ist Saarland“, die bereits seit Jahresbeginn das Erscheinungsbild des Bundeslandes prägt. Plakatwände, folierte Linienbusse, Fahnen und Banner machen seit Monaten auf die anstehenden Spiele aufmerksam. Mit den beleuchteten Wahrzeichen verlagert sich die Botschaft nun in die Dunkelheit – und gewinnt damit eine zusätzliche emotionale Dimension.

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Innenminister Reinhold Jost würdigte das breite Engagement im Land. „Viele Kommunen, Unternehmen und Institutionen haben sich seit Beginn des Jahres unserer Kampagne ‚Dabeisein ist Saarland‘ angeschlossen und sich auf vielfältige Art und Weise zu Inklusion, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt bekannt sowie auf die Special Olympics Nationalen Spiele aufmerksam gemacht“, erklärte er. Mit den nun illuminierten Bauwerken setze man, so der Minister, „neue Maßstäbe“ und ein sichtbares Signal auch in den Abendstunden.

Jost sprach in diesem Zusammenhang von einem möglichen „saarländischen Sommermärchen“ und dankte allen Beteiligten ausdrücklich für ihren Beitrag. Tatsächlich liest sich die Liste der mitwirkenden Standorte wie eine architektonische Visitenkarte des Landes: Der Schaumbergturm in Tholey gehört ebenso dazu wie der Wasserturm und die Gebläsehalle in Neunkirchen, die Völklinger Hütte, das Saarbrücker Schloss sowie der Hochofen der Dillinger Hütte.

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Auch die Stadthalle Merzig, der Rathausturm in Saarlouis, das Rathaus Rehlingen-Siersburg und die Stadthalle Dillingen reihen sich in das nächtliche Farbkonzept ein. In der Landeshauptstadt selbst leuchten gleich mehrere prägende Gebäude in den Kampagnenfarben – darunter die Congresshalle, das Staatstheater, der Silodom, das HDI-Gebäude, das AOK-Verwaltungsgebäude, das Cinestar, das Toto Haus, die Filiale von Möbel Martin sowie der Turm des Heizkraftwerks Römerbrücke.

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Bemerkenswert ist, dass die Aktion nicht an der Landesgrenze endet. Auch im benachbarten Frankreich beteiligt sich die Piscine olympique de Forbach an der nächtlichen Lichtchoreografie und unterstreicht damit den grenzüberschreitenden Charakter des Sportereignisses. Mit dem Beginn der Spiele am kommenden Montag rückt das Saarland nun endgültig in den Mittelpunkt einer Bewegung, die weit über den sportlichen Wettkampf hinausreichen soll.

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