Fotos: CDU SV SLS/Michael Schönberger

Seit 1999 führte der ehemalige Landtagsabgeordnete, Staatssekretär und heutige EVS-Geschäftsführer Georg Jungmann die CDU in Saarlouis. Nach 20 Jahren verzichtet Jungmann auf eine erneute Kandidatur. Beim Stadtparteitag mit rund 100 Teilnehmern in der Rodener Kulturhalle wählten die Delegierten Marc Speicher (34) zu Jungmanns Nachfolger. Speicher ist Abgeordneter im Landtag des Saarlandes und Mitglied im CDU-Landesvorstand. Die Delegierten stimmten in geheimer Wahl einstimmig für den Rodener, der seit 14 Jahren auch dem Saarlouiser Stadtrat angehört.  

Als stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender wurde Tim Flasche (46) bestätigt, neu im Amt ist die Fraulauterner Stadtverordnete Alexandra Feldges (24). Neu geschaffen wurde das Amt eines Geschäftsführers, in das die Delegierten Frederic Becker (28) aus Lisdorf wählten. Schatzmeister ist weiterhin Bernd Lay (66), der dieses Amt bereits seit 30 Jahren inne hat. Er wird unterstützt von Andrea Rapp (32) als stellvertretende Schatzmeisterin. Neu besetzten die Mitglieder der CDU Saarlouis die Funktion der Organisationsleiterin, die Anja Monter (49) künftig ausführen wird.

Erstmals wird es mit Jürgen Paschek (51) einen Kampagnenreferenten geben. Den geschäftsführenden Vorstand komplettieren Alberina Karaxha (30) als Mitgliederbeauftragte, Catrin Witzmann (26) als Schriftführerin, Bastian Waschbusch (26) als Pressereferent sowie Kia Kirchen (24) als Referentin für Internet und Social Media. Erstmals besteht der neue Parteivorstand jeweils hälftig aus Frauen und Männern.

Der neue Parteivorsitzende Marc Speicher dankte seinem Vorgänger für die jahrelange Arbeit: „Georg Jungmann hat die CDU und die Stadt Saarlouis über viele Jahrzehnte entscheidend mitgestaltet. Er lebt Politik und CDU. Das hat ab und an zu emotionalen Debatten geführt, die aber immer konstruktiv waren und am Ende das Ergebnis verbessert haben. Neben vielen anderen Entscheidungen ist es der Lisdorfer Berg, der ohne Georg Jungmann so nicht gekommen wäre.“

Speicher warb für eine Fortsetzung der CDU als Motor der Stadt Saarlouis. „Unsere Region geht eingedenk eines tiefgreifenden Strukturwandels in eine herausfordernde Zeit. Hierauf müssen wir in Stadt und Land die richtigen Antworten geben. Mit einer moderaten Erweiterung des Lisdorfer Berges fahren wir einen Kurs der Mitte und einen Kurs des Ausgleichs zwischen Arbeit für morgen und Naturschutz.“

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