Der Völklinger Weltkulturerbechef Meinrad Maria Grewenig hält die gegen ihn erhobenen Vorwürfe der Landesregierung für „bloßes Geschwätz.“ Ihm persönlich habe man diese Vorwürfe nie gemacht. Auch in den Aufsichtsratsprotokollen finde sich dazu nichts. 

Die kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion im saarländischen Landtag, Astrid Schramm: Zu diesen Behauptungen des Chefs des Weltkulturerbes müsse die Landesregierung Stellung nehmen. Entweder seien die Behauptungen Meinrad Maria Grewenigs unzutreffend oder die Vertreter der Landesregierung im Aufsichtsgremium hätten versagt. Es sei gerade Aufgabe eines Aufsichtsgremiums Geschäftsführern mit Fehlern zu konfrontieren, sobald diese bekannt würden. 

Schramm abschließend: Wenn man den Umgang der Landesregierung mit der ehemaligen Ballettchefin Marguerite Donlon, dem Leiter der Musikfestspiele, Prof. Robert Leonardy und Festivalmacher Thilo Ziegler und die jetzige Kontroverse mit Meinrad Maria Grewenig sehe, müsse man zu dem Urteil kommen, dass die Landesregierung einen von Ungeschicklichkeiten gekennzeichneten provinziellen Umgang mit den führenden Kulturschaffenden an der Saar pflege. 

 

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