DIE LINKE im Saarländischen Landtag unterstützt die Forderung der Gewerkschaft GEW nach einem Rettungsschirm für die Grundschulen im Land und erneuert ihre Forderung nach mehr Geld und Personal für die Schulen. Bei den Haushaltsberatungen wird die Linksfraktion entsprechende Anträge in den Landtag einbringen. Die bildungspolitische Sprecherin Barbara Spaniol erklärt:
„Grund- und Gemeinschaftsschulen sind die einzigen wirklich inklusiven Schulen und müssen daher am besten ausgestattet sein. Davon kann derzeit aber keine Rede sein. An den Grundschulen fehlen Lehrerinnen und Lehrer sowie Unterstützungspersonal, also Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter und psychologische Fachkräfte.
Eltern und Kinder klagen über Unterrichtsausfall, marode Schulgebäude und mangelhafte IT-Infrastruktur. Es ist völlig unverständlich, warum für die ‚Rettung‘ von Banken, die sich wie Spielcasinos aufgeführt haben, über Nacht Milliarden an Steuergeldern aufgebracht wurden, für eine unnötige Aufrüstung wieder Milliarden ausgegeben werden, aber für die Schulen und unsere Kinder soll kein Geld da sein.
Ich unterstütze deshalb die Online-Petition der GEW ‚ Rettungsschirm für Grundschulen – Jetzt!‘ DIE LINKE hat bereits im Mai, als Reaktion auf die Brandbriefe und Überlastungsanzeigen von Lehrerinnen und Lehrern, im Landtag einen Antrag eingebracht, der mehr Geld und Personal für Grund- und Gemeinschaftsschulen zum Ziel hatte – leider wurde er von CDU und SPD abgelehnt.
Vorhandene Spielräume sollten für Verbesserungen in unseren Schulen genutzt werden. Und generell muss durch eine gerechte Besteuerung von Millionen-Einkommen, -Vermögen und –Erbschaften dafür gesorgt werden, dass für das Zukunftsthema Bildung wieder ausreichend öffentliche Gelder zur Verfügung stehen.“


















