In einer Pressemitteilung wirft die Landtagsfraktion der Alternative für Deutschland (AfD) dem saarländischen Bildungsminister Commerçon einen Affront gegenüber dem Parlament vor. Als Grund nannte die Partei fehlende Wortmeldungen bei der Parlamentsdebatte am vergangenen Mittwoch. Die Meldung im Wortlaut:

Die Probleme in der saarländischen Schullandschaft werden von Tag zu Tag größer. Verfehlte Inklusion, Zuwanderung und Erziehungsversagen in Elternhäusern bringen Lehrer an ihre Belastungsgrenzen. Der Lehrermangel, mitunter herbeigeführt durch eine weitaus schlechtere Bezahlung im Vergleich zu anderen Bundesländern, wird das Problem noch verschärfen.  „Brandbriefe“ der Lehrerschaft werden vom Bildungsminister nicht mit der gebotenen Ernsthaftigkeit behandelt. An eingefahrenen Irrwegen wird aus ideologischen Gründen beharrlich festgehalten. 

Der Gipfel der Ignoranz ist jedoch die Tatsache, dass der Bildungsminister in der Parlamentssitzung vom 16.Mai 2018, in der mehrere schulpolitische Themen auf der Tagesordnung standen, sich nicht ein einziges Mal zu Wort meldete und Stellung bezog. 

Die Öffentlichkeit musste den Eindruck gewinnen, der Bildungsminister interessiere sich nicht für die von der Opposition eingebrachten schulpolitischen Themen. Die AfD-Fraktion sieht hierin einen Affront gegenüber dem Parlament. 

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