Symbolbild

Das saarländische Bauhauptgewerbe zeigte im Monat März 2020 kaum Corona-bedingte Beeinträchtigungen. Die geleisteten Arbeitsstunden erhöhten sich gegenüber März des Vorjahres um 5,1 Prozent auf 491 000. Nach Auskunft des Statistischen Amtes des Saarlandes betrug die Zunahme im ersten Quartal 7,1 Prozent.

Während der Hochbaubereich in den ersten drei Monaten mit 530 000 geleisteten Arbeitsstunden ein Plus von 2,1 Prozent erzielte, arbeitete der Tiefbau 774 000 Stunden und damit 10,9 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. 

Der abgerechnete baugewerbliche Umsatz hat sich im März zwar kräftig erhöht, die Quartalsergebnisse blieben allerdings unter den Vergleichswerten des Vorjahreszeitraums. Mit 170 Mio. Euro liefen die Geschäfte um 4,2 Prozent ungünstiger. Im gewerblichen Bau wurden 71 Mio. Euro abgerechnet, dies entspricht einem Plus von 5,2 Prozent. Der Wohnungsbau unterschritt die Vorjahreswerte mit 28 Mio. Euro noch um ein Fünftel.

Der öffentliche Bau und Straßenbau setzten 71 Mio. Euro in den ersten drei Monaten um und verfehlten das Vorjahresergebnis um 5,0 Prozent. Der Straßenbau kam dabei auf ein Umsatzplus von 13,1 Prozent. Die Umsatzeinbrüche von 29,5 Prozent aus den Geschäften mit Körperschaften des öffentlichen Rechts konnten hiermit nicht kompensiert werden.

Die von den Betrieben des Bauhauptgewerbes im ersten Quartal 2020 entgegen genommenen Aufträge summieren sich auf 281 Mio. Euro, was einem deutlichen Plus von 39,7 Prozent entspricht.

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