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HOMBURG1 | POLIZEIMELDUNGEN SAARLAND

Am vergangenen frühen Samstagmorgen, um kurz vor 05:00 Uhr, konnten von einer Nachtschwester des Altenheims am Schloss in Saarbrücken Hilfeschreie eines Mannes vom Ufer der Saar vernommen werden. Umgehend entsandte Streifenkommandos der PI Sbr. St. Johann konnten sodann an einer Treppe der „alten Brücke“, unterhalb des saarländischen Staatstheaters, zwei Passanten und eine völlig durchnässte und offensichtlich stark unterkühlte Person antreffen.

Folgender Sachverhalt konnte in Erfahrung gebracht werden:

Der 48-jährige Mann aus Saarbrücken war eigenen Angaben zufolge auf der Alt-Saarbrücker Seite, auf dem dortigen Saarleinpfad, zu Fuß unterwegs. Er sei auf dem Nachhauseweg gewesen und habe beim Gehen auf sein Handy geschaut. Zudem habe er viel Alkohol getrunken. Aus Unachtsamkeit sei er in die Saar gestürzt, wobei er in der Folge quer durch die Saar schwimmen musste um an das flachere gegenüberliegende Ufer zu kommen. Er habe laut um Hilfe geschrien und sei glücklicherweise von zwei Passanten aus dem Wasser gezogen worden. Aus eigener Kraft hätte er sich selbst nicht mehr aufs Ufer retten können, so der 48jährige.

Die beiden Retter (30-jährige Frau aus Saarbrücken und 27-jähriger Mann aus Sulzbach) konnten den Sachverhalt bestätigen. Sie seien aufgrund der Hilferufe auf den Mann in der Saar aufmerksam geworden. Umgehend hätten sie ihn aus dem Wasser gezogen, da er sich kaum noch bewegen konnte, so die Retter.

Der unterkühlte Mann wurde im Anschluss zur ärztlichen Behandlung in ein Stadtkrankenhaus eingeliefert.

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