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Zweibrücken (ots) – Das Polizeipräsidium Westpfalz hat sich in der vergangenen Woche an der europaweiten ROADPOL-Kontrollwoche „Speed“ beteiligt. Auch die Polizei in Zweibrücken war eingebunden. Von Montag bis Sonntag kontrollierten Beamte zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten in mehreren Bereichen der Südwestpfalz die Geschwindigkeit von Fahrzeugen. Zum Einsatz kamen ausschließlich mobile Lasermessgeräte, mit denen die Geschwindigkeit flexibel an unterschiedlichen Punkten erfasst werden konnte.

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Im Bereich Zweibrücken wurden an elf Kontrollstellen Messungen durchgeführt. Dabei handelte es sich überwiegend um Straßen, die nach wiederholten Hinweisen aus der Bevölkerung in den Fokus gerückt waren. Kontrolliert wurde unter anderem in der Gottlieb-Daimler-Straße, der Homburger Straße und der Altheimer Straße in Mittelbach. Zudem überprüfte die Polizei das Tempolimit von 30 km/h in der Rosengartenstraße am Übergang zur Fußgängerzone, in der Vogelgesangstraße im Bereich des Hauptfriedhofs sowie in der Römerstraße an der dortigen Schule. In diesen Bereichen sind regelmäßig viele Fußgänger unterwegs, die durch zu schnelles Fahren gefährdet werden könnten. Am Hauptaktionstag, dem „Speedmarathon“ am Mittwoch, war die Polizei Zweibrücken an drei Kontrollstellen im Einsatz.

Im Laufe der Woche wurden durch die Einsatzkräfte rund 700 Fahrzeuge gemessen. Bei 106 Fahrern stellten die Beamten eine überhöhte Geschwindigkeit fest. Der höchste Wert wurde am Donnerstag in der Landauer Straße registriert: Bei erlaubten 50 km/h war ein Mann mit 83 km/h unterwegs. Nahezu vergleichbare Verstöße wurden am Freitag festgestellt, als zwei Fahrer mit 82 km/h in der Steinhauser Straße und mit 77 km/h in der Homburger Straße gemessen wurden. Gegen alle betroffenen Fahrer wurden entsprechende Verwarnungs- oder Bußgelder verhängt.

ROADPOL ist ein Netzwerk der Verkehrspolizeien aus den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Ziel des Zusammenschlusses ist es, die Zahl der Toten und Schwerverletzten auf europäischen Straßen deutlich zu senken – mit Blick auf die „Vision Zero“, also das langfristige Ziel, diese Zahlen auf null zu reduzieren.

Die Polizei in Zweibrücken kündigt an, Geschwindigkeitskontrollen auch unabhängig von der Kontrollwoche „Speed“ fortzuführen. Überhöhte Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle, bei denen Insassen häufig schwere Verletzungen erleiden. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin: „Wer sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, kann einen großen Teil dazu beitragen, die Straßen sicherer zu machen.“

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Original-Content von: Polizeiinspektion Zweibrücken, übermittelt durch news
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