Der Rohbau des Neubautraktes steht - Mitte des kommenden Jahres soll der gesamte Polizeikomplex in Kirkel fertiggestellt sein. Bild: Bill Titze

So langsam nimmt das neue Polizeizentrum Guy Lachmann in Kirkel Konturen an. Nachdem die Arbeiten am Neubau im Dezember vergangenen Jahres begonnen wurden, konnte nun Richtfest gefeiert werden. Ab Mai 2022 sollen hier in erster Linie die verschiedenen Verkehrsmittel der Polizei gewartet und zum Teil auch untergebracht werden. Innenminister Klaus Bouillon sprach von einem „schönen Tag“ für die Polizei.

Der Rohbau steht, in den kommenden Monaten wird schließlich die Inneneinrichtung des neuen Polizeigebäudes in Kirkel fertiggestellt. Einen ersten Eindruck davon, wie es in den kommenden Jahren im Neubautrakt des neuen Polizeizentrums Guy Lachmann aussehen könnte, gaben die Dienstwagen, die anlässlich des Richtfestes im Inneren des Gebäudes parkten.

Doch waren die fünf bis sechs Autos, die im Eingangsbereich standen, nur ein Bruchteil dessen, was dort bald an Fahrzeugen beherbergt wird. Rund 150 Polizeifahrzeuge sollen in Kirkel untergebracht werden. In den Fahrzeughallen, deren Größe mit Fertigstellung des Rohbaus nun bestaunt werden können, sollen Pkw, Kleintransporter, Spezialfahrzeuge und Lkw unterkommen. Dazu kommen eine Kfz-Werkstatt sowie Funktionsräume für die Mitarbeiter. Und das alles in hochmoderner Ausführung.

Kein Wunder also, dass Landespolizeivizepräsidentin Natalie Grandjean kaum aus dem Strahlen herauskam. „Das ist heute ein richtig guter Tag für die Polizei. Hier können unter anderem die über 650 Dienstfahrzeuge der Polizei entsprechend gewartet werden.“ Damit stehe eine „moderne und zukunftsorientierte“ Infrastruktur für die Polizei zur Verfügung.

Im Gegensatz zur bisherigen Unterbringung besagter Einrichtungen am Saarbrücker Wackenbwerg, möchte man hinzufügen. „Die Gebäude dort sind einfach nicht mehr zeitgemäß und es ist an der Zeit dort auszuziehen“, betonte Innenminister Bouillon. Als er den Umzug vor einigen Jahren angeregt habe, habe er vor allem ungläubiges Staunen geerntet. „Wenn man das hier heute sieht, weiß man aber, dass die Idee richtig war.“

Doch der Neubau ist nur ein Teil des 28 Millionen Euro teuren Projekts. So wird darüber hinaus die ehemalige Praktiker-Zentrale umgebaut, sodass dort unter anderem acht Dienststellen unterkommen können. Dazu kommt noch ein neuer Trainings- und Fitnessbereich mit Sanitäranlagen. Daran wird bereits fleißig gewerkelt, sodass im Mai oder Juni 2022 der komplette Komplex der Polizei übergeben werden kann. „Der Umbau hat sich etwas verzögert, weil zwei Firmen insolvent gegangen sind und auch Baumaterialien fehlen“, informierte Innenminister Bouillon. „Die Kosten sind bisher im Rahmen.“

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