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Unternehmen und Beschäftigte bei der Digitalisierung unterstützen: Das ist das Ziel des Regionalen Zukunftszentrums für Künstliche Intelligenz und digitale Transformation Saarland-Rheinland-Pfalz. Gefördert wird das landesübergreifende Gemeinschaftsvorhaben im Rahmen des Bundesprogramms „Zukunftszentren KI“. Den offiziellen Startschuss für die Zentren gab Bundesarbeitsminister Hubertus Heil am 19. Mai.

Das Beratungs- und Qualifizierungsangebot des Zukunftszentrums richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Betriebe, die den digitalen Wandel nicht selbständig umsetzen können. Dabei sollen die Potentiale der Künstlichen Intelligenz gemeinsam mit den Betrieben ausgelotet und die Gestaltungskompetenzen der Mitarbeiter geschult werden.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger hob die Bedeutung der Digitalisierung für den Strukturwandel im Saarland hervor: „Es geht um nichts Geringeres als die Zukunft der Saarwirtschaft, da lassen wir keine Chancen liegen. Mit dem Regionalen Zukunftszentrum für KI unterstützen wir die Betriebe dabei, die Künstliche Intelligenz mit der natürlichen Intelligenz ihrer hervorragenden Fachkräfte zu verbinden. Von den vielfältigen Möglichkeiten der technologischen Innovationen sollen alle Unternehmen und deren Beschäftigte im Saarland profitieren. Das Zukunftszentrum ist ein wichtiger Baustein, um die Saarwirtschaft breiter aufzustellen und somit krisensicher zu machen.“

Prof. Dr. Antonio Krüger, CEO des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Leiter des Forschungsbereichs Kognitive Assistenzsysteme: „Das Regionale Zukunftszentrum Saarland-Rheinland-Pfalz schließt eine wichtige Lücke bei den Bemühungen, die Digitalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen und den Einsatz von KI voranzutreiben, indem es sich auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden fokussiert und somit die Unternehmen stärkt.“

In Zusammenarbeit mit den zuständigen Landesministerien wurden sieben Projekte zur Förderung ausgewählt. Mit insgesamt 34 Mio. Euro bis Ende 2022 unterstützt der Bund diese Zukunftszentren in ganz Deutschland. Ihre Aufgabe ist es, Unternehmen bei der Einführung digitaler und KI-basierter Systeme zu unterstützen und diese gemeinsam mit den Beschäftigten menschenzentriert zu gestalten.

Neben dem Festo Lernzentrum sind auf saarländischer Seite die Arbeitskammer, das Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZEMA) sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz Saarbrücken (DFKI) an dem Projekt beteiligt. Das Wirtschaftsministerium des Saarlandes bezuschusst das Gemeinschaftsprojekt mit rund 28.000 Euro, weitere 37.000 Euro kommen vom Arbeitsministerium aus Rheinland-Pfalz.

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