Viele große und kleine helfende Hände beteiligen sich an der picobello-Aktion in Rohrbach. Foto: Oliver Jung
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Wenn Kindergartenkinder, Pfadfinder und Feuerwehrnachwuchs gemeinsam Müllsäcke durch die Straßen tragen, dann ist picobello-Zeit im Saarland. Im St. Ingberter Stadtteil Rohrbach packten Mitte März erneut zahlreiche Freiwillige mit an, um wild entsorgten Abfall aus Grünflächen, Wegen und Straßenrändern zu beseitigen.

Die landesweite Aktion, die jedes Jahr in sämtlichen saarländischen Kommunen stattfindet, lebt vom ehrenamtlichen Einsatz vor Ort. In Rohrbach zeigte sich einmal mehr, wie breit die Unterstützung getragen wird: Von der Kita Regenbogen und der Kita Bahnhofstraße über die Freiwillige Jugendfeuerwehr und den Sportverein Rohrbach bis hin zur Kolpingfamilie, der örtlichen Pfadfindergruppe und den Kahlenbergfreunden reichte das Spektrum der Beteiligten. Auch die Gemeinschaftsschule, die Pestalozzischule, der Ortsrat, der städtische Bauhof sowie die Familie Ga Yeon Schmitt waren mit dabei.

Ortsvorsteher Martin Biedermann würdigte den Einsatz aller Beteiligten ausdrücklich. „Mein besonderer Dank gilt der Kita Regenbogen, der Kita Bahnhofstraße, der Freiwilligen Jugendfeuerwehr, dem Sportverein Rohrbach, der Kolpingfamilie, dem Ortsrat, der Pfadfindergruppe, der Gemeinschaftsschule, der Pestalozzischule, den Kahlenbergfreunden, dem Bauhof der Stadt St. Ingbert sowie der Familie Ga Yeon Schmitt für ihr ehrenamtliches Engagement“, sagte Biedermann und fügte hinzu: „Eure Teilnahme bedeutet mehr, als ihr wisst.“

Dass sich so viele Generationen an einem Vormittag zusammenfinden, um ihre unmittelbare Umgebung von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien, ist alles andere als selbstverständlich. Gerade die Beteiligung der beiden Kindertagesstätten und der Schulen sorgt dafür, dass das Bewusstsein für Sauberkeit und Umweltschutz schon bei den Jüngsten verankert wird. Gleichzeitig entsteht ein Gemeinschaftsgefühl, das weit über den eigentlichen Sammeltag hinausreicht.

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Nach getaner Arbeit klang die Aktion bei Essen und Getränken gemeinsam aus – eine kleine Geste der Anerkennung für die vielen großen und kleinen helfenden Hände. Rohrbach darf sich damit einmal mehr als Stadtteil bezeichnen, der beim Thema Sauberkeit nicht nur auf die Kommune wartet, sondern selbst anpackt. Die picobello-Aktion hat im gesamten Saarland Tradition, doch sie funktioniert nur dort wirklich, wo Menschen bereit sind, ihre Freizeit für das Gemeinwohl einzusetzen. In Rohrbach ist das offensichtlich der Fall.

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