Erfolgreicher Start bei nationalen Meisterschaften: Paul Markow. Foto: Sandra Markow
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Mit einem Platz unter den zehn besten Brustschwimmern seiner Altersklasse hat Paul Markow vom Schwimmclub 1926 Homburg sein Debüt auf der nationalen Bühne eindrucksvoll gestaltet. Bei den Deutschen Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf im Düsseldorfer Rheinbad belegte der 11-Jährige für die SSG Saar Max Ritter Rang zehn im Brust-Mehrkampf. Ein Ergebnis, das in der Homburger Schwimmgemeinde für stolze Gesichter sorgt.

Die sogenannte DM SMK zählt zu den anspruchsvollsten Nachwuchsformaten, die der Deutsche Schwimm-Verband zu bieten hat. Über drei Tage hinweg müssen die jungen Sportlerinnen und Sportler ein breites Spektrum an Disziplinen abdecken: Ausdauer, Technik, Lagen und ihre jeweilige Spezialdisziplin. Erst die Summe aller Einzelleistungen entscheidet am Ende über die Platzierung im Gesamtklassement.

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In diesem dichten Programm präsentierte sich der Homburger in einer Form, die selbst die eigenen Erwartungen übertraf. Gleich mehrfach drückte Markow seine persönlichen Bestmarken nach unten – und das nicht knapp, sondern teils deutlich. Über 400 Meter Freistil etwa pulverisierte er seine bisherige Bestzeit von 6:11,80 Minuten und schlug nach 5:47,50 Minuten an. Ein Sprung von mehr als 24 Sekunden, der die spürbare Entwicklung des jungen Athleten unterstreicht.

Auch in seiner Paradedisziplin Brust ließ er aufhorchen. Über 100 Meter verbesserte er sich von 1:30,24 auf 1:27,95 Minuten, über die doppelte Distanz von 3:16,46 auf 3:08,86 Minuten. Den Abschluss bildete das Rennen über 200 Meter Lagen, in dem Markow seinen erst im Mai aufgestellten Hausrekord von 2:57,07 auf 2:53,59 Minuten drückte. Vier Starts, vier neue Bestzeiten – eine Bilanz, die im Nachwuchsbereich selten so geschlossen ausfällt.

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Entsprechend deutlich fiel die Reaktion aus dem Verein aus. „Mit einem Rang unter den besten Zehn Brustschwimmern Deutschlands hat unser Paul Markow ein hervorragendes Ergebnis erzielt“, betont Anca Berdel, Pressewartin des Schwimmclubs Homburg. Die Platzierung sei eine Auszeichnung für den Schwimmer selbst, für sein Trainerteam, für den heimischen Verein und für die SSG Saar Max Ritter gleichermaßen.

Dass gleich mehrere klare Bestzeiten ausgerechnet auf bundesweiter Bühne fielen, wertet Berdel als Beleg für die Arbeit der vergangenen Monate. „Mehrere deutliche Bestzeiten auf bundesweiter Bühne zeigen, dass sich sein Trainingsfleiß und die konsequente Arbeit der vergangenen Monate mehr als ausgezahlt haben“, so die Pressewartin. Den Dank richtete sie ausdrücklich an alle, die zur Leistung beigetragen haben – vom Trainerstab bis ins familiäre Umfeld.

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Für Markow selbst dürfte das Düsseldorfer Wochenende mehr sein als nur eine Platzierung in der Ergebnisliste. Es ist der erste sichtbare Beweis, dass er auf der nationalen Ebene mithalten kann – und ein Etappenziel, das im Saarland für einige Vorfreude auf die kommenden Saisons sorgt.

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