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Nun ist es amtlich: Das Schneidewind-Abwahlverfahren ist gescheitert. Im Stadtrat wurde das offizielle Endergebnis verkündet, das der Gemeindewahlausschuss zuvor festgestellt hatte. Zum vorläufigen Ergebnis vom Sonntagabend änderte sich kaum noch was. 

Spätestens als Bürgermeister Michael Forster zu Beginn der Stadtratssitzung dazu aufrief, Punkt 5 von der Tagesordnung zu streichen, dürfte auch dem Letzten klar geworden sein, dass Rüdiger Schneidewind weiterhin suspendierter Oberbürgermeister bleiben wird. Denn eigentlich sollte unter diesem Tagesordnungspunkt der Termin für die Urwahl eines neuen OB’s festgelegt werden.

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Das war jedoch nicht mehr nötig. Denn nur wenige Minuten später verlas Forster das offizielle Endergebnis des Entscheids. Das hatte sich im Vergleich zum Sonntag nur unerheblich verändert. Aus dem Ja-Lager wanderte eine Stimme in das Lager der Ungültigen, sodass am Ende 9365 Menschen für die Abwahl von Schneidewind stimmten.

Am prozentualen Verhältnis änderte sich nichts: 75,02 % der Wähler stimmten gegen den Oberbürgermeister. Für die Abwahl reichte es dennoch nicht, da das erforderliche Quorum von 30% nicht erreicht wurde. Lediglich 28,94% der Wahlberechtigten stimmten für die Abwahl, in absoluten Zahlen fehlten letztlich 342 Stimmen, um Schneidewind abzusetzen.

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