Foto: MIBS
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Aus einer schlichten Freifläche soll ein lebendiger Treffpunkt für alle Generationen werden: Das Land fördert die Neugestaltung des Außenbereichs am Mehrgenerationenhaus in Nonnweiler mit insgesamt 457.360 Euro. Die deutlich aufgestockte Summe macht ein Vorhaben möglich, das weit über eine bloße Verschönerung hinausgeht.

Den größten Teil der Förderung trägt mit 303.514 Euro das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz (MUKMAV). Ergänzt wird dieser Betrag durch eine Bedarfszuweisung des Ministeriums für Inneres, Bauen und Sport in Höhe von rund 154.000 Euro. Ursprünglich hatte das Innenministerium lediglich 74.419 Euro bereitgestellt, doch weil die Gemeinde ihr Projekt erweiterte, entstanden Mehrkosten. Ein Änderungsantrag und die anschließende Prüfung durch das MUKMAV führten schließlich zur höheren Unterstützung. Insgesamt kostet das erweiterte Vorhaben rund 508.000 Euro, wovon Nonnweiler selbst etwa 50.800 Euro schultert.

Für die Landesregierung ist das Projekt mehr als eine kommunale Baumaßnahme. „Mit der Aufstockung der Förderung schaffen wir gemeinsam mit der Gemeinde Nonnweiler die Voraussetzungen dafür, dass aus einer Freifläche ein attraktiver Ort der Begegnung für die Menschen wird. Gerade solche generationenübergreifenden Angebote machen unsere Kommunen lebenswert und stärken den Zusammenhalt“, betont Staatssekretär Torsten Lang. Umweltministerin Petra Berg ergänzt, die Neugestaltung mache den Ort „noch attraktiver und vielseitiger nutzbar zu machen. Für Jung und Alt, für Begegnung und gemeinschaftliches Miteinander.“

Bürgermeister Franz Josef Barth verweist auf die konkreten Vorteile für die Menschen vor Ort. „Barrierefreie Zugänge, Sitz- und Bewegungsangebote sowie ein Bauerngarten schaffen Raum für Begegnung, gemeinsame Aktivitäten und Erholung“, erklärt er. Zugleich werde die Fläche ökologisch aufgewertet und leiste einen Beitrag zur Biodiversität. Damit, so Barth, stärke die Gemeinde das Miteinander und die Lebensqualität.

Was geplant ist, liest sich wie ein durchdachtes Gesamtkonzept. Die Terrasse erhält einen ebenen, barrierefreien Zugang zum Mehrgenerationenhaus, dazu ein gläsernes Vordach und eine umlaufende Pergola mit Rankgittern. Eine Natursteinmauer mit Blütenbepflanzung soll an die bestehende Mauer zum Rathaus anschließen. Über eine neue Treppe sowie einen seitlichen Weg wird der Garten künftig auch von der Straße aus erreichbar sein.

Herzstück der Anlage wird ein von einem Staketenzaun eingefasster Bauerngarten mit Blumen, Stauden und Kräutern, der die Sinne der Besucher ansprechen soll. Ein Insektenhotel ergänzt das neue Refugium für die Tierwelt. Bänke laden zum Verweilen ein, während ein Balancierparcours und Senioren-Fitnessgeräte Bewegung für jedes Alter ermöglichen. Hinzu kommt ein kreisförmiger Schwenker-Platz, umrahmt von Bänken und Tischen. Für die schonende Bewässerung der Beete soll eine Zisterne das Regenwasser sammeln.

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Am Ende steht ein Ort, der Sport, Gartenarbeit und Gemeinschaftssinn zusammenbringt und zugleich zur innerörtlichen Biotopvernetzung beiträgt. Mit der gemeinsamen Unterstützung beider Ministerien kann Nonnweiler die Freifläche am Mehrgenerationenhaus nachhaltig aufwerten und als Treffpunkt für die gesamte Gemeinschaft weiterentwickeln.

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