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Was tun, wenn plötzlich nichts mehr geht? Kein Licht, kein Kühlschrank, kein Handynetz – ein großflächiger Stromausfall kann den Alltag innerhalb von Sekunden auf den Kopf stellen. Genau diesem Szenario widmet sich eine kostenlose Infoveranstaltung am Dienstag, 28. April 2026, um 18 Uhr in der Feuerwehrzentrale St. Ingbert. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Bürgerinnen und Bürger auf einen möglichen Blackout vorbereiten können.

Organisiert wird der Abend von der VHS St. Ingbert in Zusammenarbeit mit der städtischen Koordinierungsstelle Bevölkerungsschutz. Referent ist Jonas Jung, der die Koordinierungsstelle leitet und die Veranstaltungsreihe „Eigenvorsorge im Katastrophenfall“ betreut. Er nimmt sich diesmal gezielt das Thema Stromausfall vor – ein Risiko, das in den vergangenen Jahren durch Extremwetterereignisse und die zunehmende Abhängigkeit von digitaler Infrastruktur deutlich stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt ist.

Konkret geht es an dem Abend um praktische Vorsorgemaßnahmen für den eigenen Haushalt. Jung stellt den „Notfallratgeber“ vor, eine Broschüre, die kompakt zusammenfasst, welche Vorräte, Hilfsmittel und Verhaltensweisen im Ernstfall entscheidend sein können. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Überblick über verschiedene Warn-Apps, die sich auf dem Smartphone installieren lassen und im Krisenfall frühzeitig informieren.

Neben der individuellen Vorsorge wirft die Veranstaltung auch einen Blick auf das, was die Stadtverwaltung St. Ingbert derzeit unternimmt. Jonas Jung will aktuelle Projekte vorstellen, an denen die Kommune im Bereich Bevölkerungsschutz arbeitet. Damit richtet sich der Abend nicht nur an Menschen, die ihren persönlichen Notfallplan aufstellen möchten, sondern auch an alle, die wissen wollen, welche Strukturen die Stadt für den Ernstfall aufbaut.

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Veranstaltungsort ist die Feuerwehrzentrale in der Kohlenstraße 73 in St. Ingbert. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung allerdings zwingend erforderlich. Interessierte können sich über die Website der VHS St. Ingbert unter www.vhs-igb.de registrieren. Für Rückfragen steht Frank Ehrmantraut unter der Telefonnummer 06894 13-726 oder per E-Mail an vhs@st-ingbert.de zur Verfügung.

Gerade weil ein Blackout zu jenen Szenarien gehört, die viele Menschen für unwahrscheinlich halten, ist gezielte Aufklärung umso wichtiger. Wer sich rechtzeitig informiert und einen Grundvorrat anlegt, kann im Ernstfall nicht nur sich selbst, sondern auch Nachbarn und Angehörige unterstützen. Die Veranstaltung in der Feuerwehrzentrale bietet dafür einen niedrigschwelligen Einstieg – kostenlos, praxisnah und direkt vor Ort.

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