Bild: Stephan Bonaventura

Es gibt so einige Garanten für gute Laune. Einer der feinsten ist seit jeher ein leckeres Eis, gerade im Sommer. Doch Eis ist nicht gleich Eis. In Homburg gibt es jetzt eine echte Neuheit und die ist auch rein optisch ein echter Hingucker.

Auch optisch ist das Eis Genuss pur. – Bild: Stephan Bonaventura

Hand aufs Herz: Wir lieben es. Allein im Jahr 2019 verzehrte man laut dem Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie pro Person in Deutschland über 8 Liter Eis, das sind weit über 100 Kugeln pro Kopf. Was die Geschmäcke angeht, bleiben wir meistens traditionell: Schoko und Vanille stehen ganz oben auf der Verzehrliste. Dabei stieg im Gegensatz zum Absatz von Industrieeis der Verkauf von Eisdielenprodukten. Ein Zeichen dafür, dass auch die Beliebtheit von frischem Eis weiter steigt – und damit das Verlangen nach Qualität.

Der neue Außenbereich – Bild: Stephan Bonaventura

Auch in der Homburger Eis-Manufaktur „Gelat!oh“ wird das Wort Qualität ganz groß geschrieben. Seit ihrer Eröffnung steht der Name für selbstgemachtes Eis ohne Kompromisse. Das Team, das sich für die Kreationen verantwortlich zeigt, lebt den Bio-Gedanken – Natur pur. „Es ist kein Trendgeschäft sondern die Produkte entstehen aus Überzeugung“, erklärt uns Tina Nardi-Cilona. Ein Gedanke, der als Grundlage für alle Produkte des Unternehmens gilt. Das Eis wird seit dem Start in der eigenen Manufaktur hergestellt. Täglich sind hier die Eis-Experten am Werk und arbeiten dafür mit modernsten Anlagen und neuester Technologie.

 

Die Zauberei dahinter sei aber nicht mal das Entscheidende, meint Nardi-Cilona – das Allerwichtigste dabei ist die Qualität. „Es ist nicht irgendein Eis. Es ist unser Eis. Wir verwenden Biomilch, die Rohstoffe werden von uns selbst ausgesucht. Außerdem verwenden wir keine Aromastoffe.“ Beispiele dafür gibt es auf der Karte genug. Ob die natürliche Vanille, der hohe Schokoladenanteil oder auch der Honig, der direkt aus dem Saarland kommt. Das Team versucht soviel Regionalität wie nur möglich in die Produkte einfließen zu lassen.

Mit den Jahren ist das eigene Know-How immer weiter gestiegen. Neue Produkte eroberten die Karte und in diesem Jahr geht man in vielerlei Hinsicht noch einen Schritt weiter. Wer nämlich die Fußgängerzone Richtung historischem Marktplatz läuft, wird unübersehbar ein ganz neues „Gelat!oh“ entdecken. Die ursprüngliche Location ist weiter als Straßenverkauf aktiv und beheimatet die Manufaktur. Direkt rechts nebenan erstrahlt jetzt das neue „Gelat!oh“ – mit noch mehr Sitzplätzen drinnen und draußen und einem noch breiterem Angebot. Alles ist größer und umfangreicher geworden. Seit Beginn war das Gelatoh saisonal besetzt. Ab sofort wird sich das ändern, denn das „Gelat!oh“ wird ganzjährig geöffnet sein. Inhaber Giuseppe Nardi möchte damit den Standpunkt als Café mit vielen Möglichkeiten ausbauen. Ob saisonale Kaffees, auf die Jahreszeit angepasste Kuchen, Eis oder Desserts, vieles ist möglich und wird sich entwickeln.

Aus insgesamt 14 verschiedenen Toppings kann man bei dem neuen Eis am Stiel wählen – Bild: Stephan Bonaventura

Neben der neuen Location gibt es für Eis-Enthusiasten jetzt ein absolutes Highlight. Unter dem Motto „Pimp dein Eis am Stiel!“ kann man sich sein Eis selbst ganz individuell zusammenstellen. Die Grundlage für jedes Unikat bildet der Rohling am Stiel. Den gibt es in drei Sorten: Schokolade, Vanille und Erdbeer, natürlich mit Biomilch nach gewohnter Rezeptur selbst hergestellt. Nach der Rohlingwahl entscheidet man sich für einen Schokoüberzug. Der kommt frisch aus dem Schokoladenbrunnen und es gibt ihn in dunkler und weißer Schokolade. Diese muss immer eine ganz bestimmte Temperatur haben, um schnell auszuhärten wenn sie auf den Eis-Rohling trifft. Jetzt kommen die Toppings und hier kann man aus aktuell 14 verschiedenen Sorten wählen, darunter beispielsweise Frozen Himbeeren, Kristallzucker oder auch Smarties. Das ergibt so einige Möglichkeiten.

Um auf solche Ideen zu kommen, hält das Team immer die Augen auf. „Diese neue Variante habe ich im Italienurlaub entdeckt und mir direkt gedacht, dass man diese Idee ausweiten könnte. So kamen die Toppings ins Spiel und auch dass wir für die Rohlinge unser eigenes Eis und keine fertigen Rohlinge verwenden. Wir haben auch mit anderen Profis im Vorfeld gesprochen, mit Eislaboranten. So entsteht mit der Zeit eine sehr klare Vision. Zur Umsetzung wurde auch technisch ordentlich aufgerüstet“, erzählt Tina Nardi-Cilona. So ist auch die Anzahl der Eismaschinen selbst im Herzen der Manufaktur gestiegen. Das hat viele Gründe. Beispielsweise stellt man jetzt auch kleinere Eistorten her, beliefert zusätzlich Geburtstage und Feiern auf Vorbestellung.

Im „Gelat!oh“ möchte man immer ein wenig „unique“ sein. Der Hang zu Natürlichkeit wirkt sich auf das gesamte „Gelat!oh“-Universum aus. Auch die Zulieferer teilen diese Philosophie und spätestens beim Genuss des Eises wird der Unterschied klar. Nardi-Cilona: „In unserem Erdbeereis sind wirklich echte Erdbeeren drin. Die werden frisch püriert und dann in die Masse eingearbeitet. Genau das schmeckt man eben auch. Unser Ziel ist nicht einfach nur bunt zu sein. Bei uns geht es um den Geschmack und die Wertigkeit der Eissorten. Ein gutes Beispiel ist unser neue Sorte „Karottenkuchen“. Das Eis schmeckt tatsächlich genau danach, das sollte man unbedingt einmal probieren.“

Leonie und Lara aus Kirkel genießen ihre Zeit im neuen Ambiente des „Gelat!oh“ Homburg – Bild: Stephan Bonaventura

Insgesamt bemerkt man keine spezielle Zielgruppe. Die Jüngeren sind etwas experimentierfreudiger, die Älteren mögen es eher traditionell schokoladisch. Man merke aber, dass die Menschen neugierig auf Neues sind. Und genau deshalb findet man auch so einige neue Eissorten auf der Karte. Aber Achtung: Suchtfaktor. #lol

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