Symbolbild

Aufgrund der Ausschöpfung der Kapazitäten der Landesfeuerwehrschule am jetzigen Standort in Saarbrücken-Burbach sieht das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport die Notwendigkeit der Schaffung eines neuen Standortes für die Landesfeuerwehrschule mit einem Neubau. Das einzig geeignete Grundstück, das alle notwendigen Voraussetzungen als Standort erfüllt, befindet sich im Industriepark „Am Zunderbaum“ in Homburg.

 Die heutige örtliche Lage inmitten der gewachsenen Struktur in Saarbrücken-Burbach in unmittelbarer Nähe einer großen Schule sowie der umliegenden Wohnbebauung lasse eine Weiterentwicklung nicht zu. Zudem habe sich gezeigt, dass das urbane Umfeld aufgrund der regelmäßig auftretenden Geräusch- und Rauchimmissionen nicht optimal ist.

Bauminister Klaus Bouillon: „Die Landesfeuerwehrschule ist ein integraler und essentieller Bestandteil im Ausbildungsbetrieb unserer Feuerwehren. Daher ist es von großer Bedeutung, dass sie die modernen Anforderungen des heutigen Feuerwehr-Trainings erfüllt und die Feuerwehrleute so bestmöglich auf ihre Einsätze vorbereitet werden. Das aktuelle Gebäude kann diese Voraussetzungen leider nicht mehr gerecht werden, sodass ein Neubau unumgänglich ist.“

Vorgesehen sind die Errichtung eines Schulungs- und Werkstattgebäudes, einer Kraftfahrzeug-Halle sowie erforderliche Nebenanlagen, insbesondere ein adäquates und zeitgemäßes Übungsgelände sowie ausreichend Stellplätze.

Es wurde auch darauf hingewiesen, dass eine solche Ansiedlung von Montag bis Samstag einen moderaten PKW-Verkehr auslösen wird. Insgesamt gingen 30 Angebote ein.

Letztendlich hat sich das von der Stadt Homburg angebotene Grundstück im Industriepark Am Zunderbaum – unter Berücksichtigung aller vorgenannten Faktoren – als das einzig geeignete herausgestellt. Die Verhandlungen mit der Stadt Homburg sind abgeschlossen.

Die Stadt Homburg hat sich bereits im Rahmen der Verhandlungen zum Grundstücksankauf entgegenkommend gezeigt und verlegt beispielsweise eine dort vorhandene Leitung auf ihre Kosten, ohne dass dadurch der Kaufpreis für das Land steigt.

Bauminister Bouillon: „Ich bin froh, dass wir ein geeignetes Grundstück gefunden haben. Jetzt gilt es, alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um schnellstmöglich mit dem Bau des neuen Komplexes beginnen zu können.“

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