Foto: Die Linke Landesverband Saarland
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David Amri steht seit dem 3. Mai an der Spitze des Kreisverbands Die Linke Saarbrücken. Auf einer nach Parteiangaben sehr gut besuchten Mitgliederversammlung wählten die Genossinnen und Genossen einen komplett neuen Vorstand – und senden damit ein Signal, das über die Landeshauptstadt hinaus Wirkung entfalten soll.

Amri übernimmt den Kreisvorsitz mit einem Team, das die Partei bewusst breit aufgestellt hat. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Julia Küchler und Dennis Kundrus in ihren Ämtern bestätigt, neu hinzu kamen Farida Boukari und Iman Mishrif. Gabriele Ungers bleibt Kreisschatzmeisterin, Birgit Huonker rückt als Kreisgeschäftsführerin nach, und Vera Geißinger führt künftig die Schriftführung. Acht Beisitzerinnen und Beisitzer komplettieren das Gremium: Hannah Akgül, Monique Broquard, Wanja Popp, Lisa Wagner-Baumann, Sinan Akis, Michael Guldner, Stephan Rolles und Franck Unterschemmann.

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„Wir starten in die kommenden zwei Jahre mit einem frischen und verjüngten Team, das unterschiedliche Perspektiven zusammenbringt“, sagte Amri nach seiner Wahl. Der Vorstand sei „so divers wie das Saarland, für das wir kämpfen, von Heusweiler bis St. Johann, von der Studentin bis zum Rentner, vom Industriearbeiter bis zur Pflegekraft“. Damit unterstreicht der neue Vorsitzende, dass die Partei im Regionalverband Saarbrücken nicht nur programmatisch, sondern auch personell einen Neuanfang wagen will.

Die Zahlen geben dem Kreisverband Rückenwind: Innerhalb eines Jahres habe sich die Mitgliederzahl verdoppelt, so Amri. Diesen Zuwachs will der neue Vorstand gezielt nutzen, um die anstehenden Wahlkämpfe vorzubereiten. Auf der Agenda stehen die Neuwahl der Regionalversammlung und die kommenden Landtagswahlen. Gerade die zahlreichen Neumitglieder sollen dabei aktiv eingebunden werden, statt nur auf dem Papier zu stehen.

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Amri formulierte den Anspruch seiner Partei dabei unmissverständlich: „Wir wollen zeigen, dass wir die einzige glaubwürdige Kraft im Regionalverband sind, die für konsequent soziale Politik in allen Lebensbereichen steht.“ Die Linke verstehe sich als „politische Kraft der Hoffnung gegen die, die nur den Status Quo erhalten oder alles noch schlimmer machen wollen“. Dazu gehöre auch „klare Kante gegen rechts“.

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Ob der personelle Aufbruch tatsächlich in Wahlerfolge mündet, wird sich zeigen. Klar ist: Der Kreisverband Saarbrücken setzt auf Erneuerung und Mobilisierung – und darauf, dass frische Gesichter und gewachsene Mitgliederbasis mehr sind als nur Symbolpolitik.

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