Bild: Stephan Bonaventura

Beim FC 08 Homburg läuft es derzeit wieder rund. Drei Siege am Stück darunter ein Derby-Erfolg in Unterzahl – der schwache Start ins Jahr 2022 ist einstweilen aus den Köpfen verbannt. Doch nun trifft man mit dem Bahlinger SC auf einen schweren Gegner. Nicht das einzige, was Trainer Timo Wenzel Kopfzerbrechen bereitet.

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Mittlerweile sind es sage und schreibe 12 Spieler, die aufgrund von Sperren und Verletzungen beim FCH ausfallen. Neben den zahlreichen Langzeitverletzten kommen für das Spiel beim Bahlinger SC noch eine Rotsperre von Stürmer Songheon Cheon und eine Gelbsperre für Serkan Göcer dazu. Im Grunde stellt sich die Mannschaft am Samstag um 14 Uhr also von allein auf. „Es ist einfach unheimlich schwer momentan“, so Coach Wenzel. Wir werden wohl den ein oder anderen aus der U23 mitnehmen müssen, damit wir etwas Puffer auf der Bank haben.“

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Dabei läuft es bei den Grün-Weißen derzeit gar nicht so schlecht. Im Saar-Pfalz-Derby konnte man gegen den FK Pirmasens immerhin den dritten Sieg in Folge feiern. Dabei erzielte man den 2:1-Siegtreffer in Unterzahl. Die Moral stimmt also und auch spielerisch schaut es bisweilen gut aus, was die Homburger auf den Rasen bringen.

Weniger gut sah Keeper Krystian Wozniak beim einzigen Gegentreffer in der Partie aus. Unbedrängt faustete er die Kugel nach einem Freistoß – und traf Mitspieler Philipp Schuck, von dessen Brust der Ball ins Tor trudelte. Trotz weiterer Unsicherheiten in den letzten Spielen wird Wozniak gegen Bahlingen wieder im Kasten stehen, wie Wenzel versichert. „Das sind Menschen, keine Roboter. Es passieren immer mal Fehler. Das Vertrauen ist da.“ Ein Lob hat Wenzel für den langjährigen Stammkeeper David Salfeld übrig, der sich derzeit hinter Wozniak einreihen muss. „Er macht das einfach sehr professionell.“

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Ohnehin könnte es durchaus sein, dass der grün-weiße Keeper im Bahlinger Kaiserstuhlstadion gar nicht so oft gefragt sein wird. Mit lediglich 23 Treffern stellt die Mannschaft von Trainer Axel Siefert nämlich drittschwächste Offensive der Liga. Der Grund, wieso der BSC dennoch auf einem starken 7. Platz steht, ist in der Defensivarbeit des Teams zu suchen. Denn in 26 Partien hat man gerade einmal 26 Gegentore hinnehmen müssen, der viertbeste Wert der Liga. Nur sechs Punkte Vorsprung hat der FCH auf seinen Tabellennachbar und hat dabei noch ein Spiel mehr absolviert. „Das ist ein absolutes Brett“, warnt Wenzel. „Bahlingen ist eine gute Mannschaft, weil sie schon seit Jahren zusammen spielen.“ Demgegenüber dürfte Wenzel angesichts der vielen Ausfälle kaum auf eine eingespielte Truppe zählen können.

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