Quelle: Ortspolizeibehörde Stadt Homburg

Einen eher ungewöhnlichen Einsatz hatten Mitarbeiter des kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Homburg und des Veterinäramts, das beim Landesamt für Umwelt- und Verbraucherschutz angesiedelt ist, in dieser Woche.

Der Vermieter einer Wohnung im Stadtgebiet meldete sich bei der Verwaltung und erklärte, dass er – nachdem seine Mieter aus der Wohnung auszogen und er diese betrat – unter anderem auch drei Königspythons, eine sogar mit ihren Eiern, in einem Terrarium vorfand. Da er keine Erfahrung mit exotischen Tieren hatte, wusste er nicht, was er mit ihnen tun solle.

Die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes und des Veterinäramts fuhren zu besagter Adresse und zogen bekannte Schlangen-Experten hinzu. Unter anderem bekamen sie Hilfe vom Vorsitzenden der Aquarien- und Terrarienfreunde Homburg, Gerd Braun, der die Tiere begutachtete. Er war zunächst froh, dass sie sich in keinem schlechten Zustand befanden und augenscheinlich auch noch mit Wasser versorgt waren.

Die Eier seien aller Voraussicht nach aber schwierig zu retten, lautete die erste Einschätzung des Experten. Dennoch wurden sie fachmännisch aus dem Terrarium genommen und gemeinsam mit den Schlangen nach Bexbach zu einem Reptiliensachkundigen gebracht, der sich nun weiter kümmert.

Info: Der Königspython (Python regius) ist eine Schlangenart innerhalb der Familie der Pythons (Pythonidae). Diese Schlange bewohnt die Tropen West- und Zentralafrikas und ernährt sich von Vögeln und kleinen Säugetieren, wie zum Beispiel Mäusen oder Ratten. Wie alle Mitglieder der Familie ist sie eine ungiftige Würgeschlange. Der Königspython ist mit einer maximalen Gesamtlänge von etwa 2 m die kleinste Art in der Gattung der Eigentlichen Pythons (Python). (Quelle: Wikipedia)
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