Start Kultur&Gesellschaft Limbach | Sozialkaufhaus „Leuchtender Stern e. V.“: Danke sagen für die Hilfe

    Limbach | Sozialkaufhaus „Leuchtender Stern e. V.“: Danke sagen für die Hilfe

    Walter Mayer übergibt im ehemaligen Gasthaus Anno 1900 einen Drucker an Gertrud Holzer von AGIL e. V.. Foto: Beate Ruffing

    Das Sozialkaufhaus „Leuchtender Stern e. V.“ unterstützte seit letztem Sommer in vielfältiger Weise ältere Frauen: Teilnahme am Limbacher Ferientreff, Schwimmkurs für geflüchtete Kinder, Transport und Aufenthalt zu einer Operation in Berlin oder Druckeranschaffung für die AGIL-Flüchtlingshilfe.

    Der Limbacher Ferientreff, der bald wieder vor der Tür steht, war der Auslöser für die erste Unterstützungsmaßnahme, die sich über das Jahr noch fortsetzen sollte. Es gab keine Mitfahrgelegenheit für die älteren Damen vom Bayerischen Kohlhof, die den Openair-Treff hinter der Elisabeth-Kirche über die Sommerzeit gerne nutzen wollten. 

    „Es ist mir Anliegen, Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen, insbesondere diejenigen, die aufgrund ihres Alters, einer Behinderung oder ihres Migrationshintergrunds eingeschränkt sind. Ich suchte nach Möglichkeiten einer individuellen Hin- und Rückfahrtmöglichkeit vom „Heefche“ zum Theobald-Hock-Platz“, erklärt Gertrud Holzer, pensionierte Sozialarbeiterin ihre Initiative. 

    Sie schilderte Walter Meyer, dem Vorsitzenden des Leuchtenden Stern e. V., ihren Plan. Die Unterstützung ließ nicht lange auf sich warten. Rechtzeitig zum Ferientreff stand ein Fahrer mit Fahrzeug bereit, um die Damen zu chauffieren. Allein die Fahrt sei eine lustige Abwechslung gewesen, berichtete eine Teilnehmerin von dem Mittwochsausflug, seien die Damen doch zunächst in skeptischer Zurückhaltung eingestiegen.

    Das Fahrzeug war auch zuvor schon für Fahrten zum Hallenschwimmbad kostenlos zur Verfügung gestellt worden. Der Hintergrund war ein von AGIL e. V. finanzierter Schwimmkurs für Kinder aus geflüchteten Familien. Es hatte sich gezeigt, dass einige Kinder nicht schwimmen konnten und somit ein Freibadbesuch im bevorstehenden Sommer nicht gefahrlos war.

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