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Der russische Angriffskrieg in der Ukraine wirkt sich auch auf das Saarland aus. Die Landesregierung hat daher für diesen Mittwoch ein gemeinsames Gipfeltreffen mit den Wirtschaftsverbänden, den Gewerkschaften, den Wohlfahrtsverbänden, den Hilfsorganisationen, den kommunalen Spitzenverbänden, den Cybersicherheitsexperten und den Religionsgemeinschaften initiiert, um mit Hilfe eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses bestmöglich auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

Darüber hinaus steht sie in ständigem Kontakt mit dem Landeskommando der Bundeswehr und der US Airbase Ramstein und hat am vergangenen Wochenende die E-Mail-Adresse UkraineFluechtlinge@innen.saarland.de eingerichtet, um Hilfsangebote zu koordinieren. Zudem wird das Ministerium für Inneres, Bauen Sport ab Dienstag (01. März 2022) 12 Uhr eine Sonder-Hotline schalten.

Ministerpräsident Tobias Hans: „Wir tun alles, was wir können, um den Menschen schnell und unbürokratisch zu helfen und die wirtschaftlichen Folgen zu bewältigen, die der Krieg für das Saarland haben wird. Die Landesregierung organisiert Hilfsleistungen für Geflüchtete, sowohl hier im Saarland als auch in Abstimmung mit der Ukraine und den Anrainerstaaten vor Ort. Das Innenministerium stellt Wohnraum für Flüchtende bereit und koordiniert die zahlreichen Hilfsangebote der Saarländerinnen und Saarländer. Wir unterstützen auch die von der Krise betroffenen Unternehmen im Saarland und haben die Sicherstellung der Energieversorgung im Blick. Das Saarland steht auch in dieser schwierigen Zeit zusammen. Ich danke von Herzen den vielen Menschen im Saarland, die anpacken und helfen möchten – diese Welle der Hilfsbereitschaft ist ein absoluter Lichtblick in diesen dunklen Stunden!“

Innenminister Klaus Bouillon: „In Zeiten wie diesen ist es wichtig, gut auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Die Erfahrungen, die wir insbesondere 2015 gesammelt haben, dienen uns jetzt. Die Vorbereitungen in meinem Haus laufen auf Hochtouren, wir sind schon in konkreten Gesprächen für mögliche Dependancen von Lebach und am Dienstag werden wir uns unter anderem mit den Kommunen austauschen. Auch in der Landesaufnahmestelle selbst sind wir seit drei Tagen konkrete Maßnahmen am Treffen. Hierfür danke ich meinem gesamten Team. Ich bin überzeugt, dass wir mit vereinten Kräften die notwendige Unterstützung bieten können. Wir werden Ukrainerinnen und Ukrainer herzlich im Saarland willkommen heißen.“

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