Der Grünen Kreisverband Saarpfalz setzt sich aktuell für eine Absenkung der innerstädtischen Höchstgeschwindigkeit in Städten und Gemeinden des Saarpfalzkreises ein. Einen entsprechender Antrag für den Kreistag betreffend Beeden, Wörschweiler und Jägerburg wurde eingereicht.

„Die Biosphären-Fraktion Bündnis 90/Die Grünen setzt sich für eine verstärkte Ausweisung von Tempo-30-Zonen ein. Die aktuelle Initiative für Beeden, Wörschweiler und Jägerburg wird dabei nur der erste Aufschlag für weitere Aktivitäten zur wirkungsvollen Verkehrsberuhigung und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in den Städten und Gemeinden des Saarpfalzkreises sein“, so der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag, Ralph Rouget.

Genauer geht es um die Ortsdurchfahrt Beeden in der gesamten Blieskasteler Straße, die Ortsdurchfahrt Wörschweiler in der gesamten Bierbacherstraße, die Ingweiler Bahnunterführung Wörschweiler (Verbindungsstück Bliesgau-Radweg) und um ein Teilstück der Saarpfalz-Straße in Jägersburg, Ortseingang bis zur Abzweigung Kleinottweiler Straße.

„Vielerorts wurden bereits Mobilitätskonzepte, Lärmaktionspläne, Gutachten etc. gemacht und liegen in den Schubladen – jetzt müssen endlich Maßnahmen folgen! Im Positionspapier des Kreises aus dem Jahr 2019 wird als generelles Ziel definiert „den Verkehr in Belastungsbereichen langsam und somit leiser“ zu machen. Genau dieses fordern wir jetzt ein“, erklärt Rouget.

„Zur Realisierung unserer Forderung bzgl. Tempo-30-Zonen genügt oftmals eine kostengünstige wie leicht umzusetzende Beschilderung und eine entsprechende Anpassung der Straßenmarkierung, idealerweise in Verbindung mit Piktogrammen auf der Fahrbahn im Zufahrtsbereich“, erläutert der Fraktionsvorsitzende.

In Anbetracht der angespannten Haushaltslage aller Städte und Gemeinden wäre laut der Grünen eine Absenkung der innerstädtischen Höchstgeschwindigkeit eine einfach und kostengünstig zu vollziehende Maßnahme zur Förderung der Verkehrssicherheit.

„Es dreht sich darum Kinder, Senioren, Behinderte, Anwohner und Radfahrer – aber auch die Autofahrer selbst zu schützen. Eine geringere Spitzengeschwindigkeit führt zu kürzeren Bremswegen und wirkt sich somit unmittelbar auf die Unfallschwere aus. Tempo-30-Zonen verringern zusätzlich die Lärmbelastung und erhöhen damit die Aufenthaltsqualität – vor allem für die Anwohner“, betont der Kreisvorsitzende der Grünen, Rainer Keller.

„Wir planen daher in weiteren Städten des Saarpfalzkreises ähnliche Initiativen. Alleine schon zum Schutz der Radfahrer wäre es sinnvoll, auf allen Strecken, die keinen ausgewiesenen Radweg haben, Tempo 30 zu schaffen!“, betonen Rouget und Keller abschließend.

 

 

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