Im St. Ingberter Rathaus ging es kürzlich um die wirtschaftliche Zukunft der Region: Vertreter des Industrieunternehmens Koch Solutions GmbH waren zu Gast, um sich mit der Stadtspitze und der Landespolitik über aktuelle Entwicklungen auszutauschen. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur der Blick auf globale Märkte, sondern auch eine konkrete Standortentscheidung mit Bedeutung für St. Ingbert.
An dem Gespräch nahmen CFO (Chief Finance Officer) Cyrill Reidelstuerz und Thorsten Treis, Managing Director der KOCH Solutions Service GmbH, teil. Auf Seiten der Politik saßen Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer sowie Stephan Toscani, Fraktionsvorsitzender der CDU im saarländischen Landtag, mit am Tisch. Thema waren die wirtschaftspolitische Lage im Saarland und die Rahmenbedingungen für Unternehmen, die in einem zunehmend internationalen Wettbewerb stehen.
Die Vertreter von Koch Solutions berichteten über laufende Projekte des Unternehmens, aktuelle Markttrends und ihre strategischen Perspektiven. Dabei ging es um die Frage, wie sich Industrie- und Technologieunternehmen in einem dynamischen Umfeld behaupten können und welche Herausforderungen sich daraus für den Standort Saarland ergeben. Die Gesprächspartner beleuchteten, welche Faktoren für Investitionsentscheidungen wichtig sind und welche Rolle verlässliche politische Rahmenbedingungen spielen.
Für St. Ingbert hatte das Treffen eine besondere Note: Koch Solutions bereitet derzeit vor, seinen Firmensitz in die Mittelstadt zu verlagern. Geplant ist der Umzug in das ehemalige Gebäude von Heckel beziehungsweise ThyssenKrupp im Stadtteil Rohrbach. Mit dieser Entscheidung verbindet das Unternehmen seine künftige Entwicklung mit einem traditionsreichen Industrieareal, das damit weiter belebt werden soll. Zugleich ist der Schritt ein Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort St. Ingbert.
Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer hob nach dem Austausch die Bedeutung solcher Gespräche hervor. „Der direkte Dialog mit unseren Unternehmen ist unerlässlich, um ihre Bedarfe frühzeitig zu erkennen und die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Die geplante Ansiedlung von Koch Solutions ist ein starkes Signal für unseren Wirtschaftsstandort“, sagte Meyer. Auch aus Sicht der Stadtverwaltung gilt der enge Kontakt zu ansässigen und neu hinzukommenden Firmen als wichtiger Baustein, um wirtschaftliche Entwicklungen frühzeitig zu begleiten.
Mit Stephan Toscani war zudem ein Vertreter der Landespolitik eingebunden, der die Perspektive des saarländischen Landtags in die Runde einbrachte. So verband das Treffen kommunale und landespolitische Ebene mit den konkreten Erfahrungen eines international agierenden Unternehmens. Der Austausch im Rathaus machte deutlich, wie eng Standortfragen, wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen und unternehmerische Entscheidungen miteinander verknüpft sind.




















