Foto: Ramona Dostert
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Italienische Klänge, sommerliche Abendluft und gespannte Erwartung: Mehr als 900 Menschen füllten am Samstag den Christian-Weber-Platz und erlebten eine Veranstaltung, die längst zu den Höhepunkten im Homburger Kulturkalender gehört.

Schon bei der Begrüßung lockerte sich die Stimmung, als Oberbürgermeister Michael Forster versprach, sich „kurz zu halten“ – und dafür prompt den ersten großen Applaus erntete. Gemeinsam mit Staatssekretär David Lindemann eröffnete er das 15. Klassik Open Air. Forster nutzte die Gelegenheit, um allen Helfern und Unterstützern zu danken – vom Ordnungsdienst über die Kulturgesellschaft und den städtischen Baubetriebshof bis hin zu den Sponsoren, die den Abend erst möglich gemacht haben. Besonders hervorgehoben wurde die Dr. Theiss Naturwaren GmbH, die traditionell als Hauptsponsor auftritt. Auch die Kreissparkasse Saarpfalz, die Stadtwerke Homburg und SR 1 Kultur unterstützten das Konzert.

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Foto: Ramona Dostert

Unter dem Motto „Aura italiana“ entfaltete sich anschließend ein Programm, das über fast drei Stunden hinweg für Gänsehautmomente sorgte. Sopranistin Bettina Bauer und Tenor Dustin Drosdiok füllten den Platz mit kraftvollen Stimmen, während das Orchester Klassiker wie O sole mio oder den Triumphmarsch aus Aida erklingen ließ. Moderator Roland Kunz führte humorvoll durchs Programm und zauberte mit seinen pointierten Bemerkungen immer wieder Lächeln ins Publikum.

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Auch die kleinen Details machten den Abend besonders: Der frische Wind ließ viele Gäste zu den hellblauen Umhängetüchern greifen, die für fünf Euro verkauft wurden. Mit dem Erlös wird das Jugendorchester unterstützt – und gleichzeitig bot sich dem Moderator in der Pause ein ungewohnt einheitliches Bild auf den Rängen, das er augenzwinkernd kommentierte.

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Zum Finale steigerte sich die Stimmung noch einmal. Mehrere Zugaben ließen die Zuschauer jubeln – doch die eigentliche Überraschung wartete ganz am Ende. Während Time to say Goodbye erklang, erleuchtete plötzlich ein Feuerwerk den Himmel hinter der Bühne. Lange war unklar gewesen, ob es wegen des Windes gezündet werden konnte. Umso größer war die Begeisterung, als die bunten Lichter schließlich über dem Platz explodierten.

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Dass man sich entschieden hat, das Feuerwerk künftig zum Klassik Open Air statt beim Nikolausmarkt zu zeigen, erwies sich als Glücksgriff. Festlich, stimmungsvoll und im Einklang mit der Musik – ein Abschluss, der diesen Abend unvergesslich machte.

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