Die Jusos Homburg und das Kreisjugendwerk setzen sich aktuell mit allen Mitteln gegen die geplante Schließung zahlreicher Jugendzentren im Homburg ein. Kontext ist ein Vorschlag der Kämmerei, in Homburg durch die Schließung von Jugendzentren Geld zu sparen, dem von der Stadt nachgegangen wird.

„Aktuell sind wir in enger Abstimmung mit dem KJW und den Entscheidungsträgern“, meint Kai Neuschwander, Sprecher der Jusos Homburg. Felix Schmid, Vorsitzender des Kreisjugendwerks ergänzt: „Das Checkpoint, IB SecondHOMe, Kinderzentrum und Mädchenatelier bieten für Jugendliche eine wichtige Anlaufstelle und vielfältige Angebote, nicht nur im Freizeit Bereich. Die Schließung der Jugendzentren bedeutet für viele Jugendliche nicht weniger, als dass sie ihre Ansprechpersonen verlieren, wenn sie zum Beispiel Bewerbungen schreiben wollen oder Hilfe im Umgang mit Behörden benötigen.“

Die Jusos sind der Meinung: „An der einen Stelle wird ein Jugendbeirat für mehr Jugendbeteiligung ins Leben gerufen, an der anderen Stelle Jugendzentren geschlossen. Das ist nicht nur paradox, sondern auch äußerst bedenklich“, und betonen „auch wenn die aktuelle Argumentation der Stadt bedeutet, die Jugendzentren bei Verlagerung der Kosten auf den Kreis zu erhalten, ist es ein komplett falsches Signal!“ Wenn der Wegfall des Anteils der Stadt Homburg zu der Finanzierung der Jugendzentren bedeute, dass sie schließen, wäre schlichtweg die Stadt Homburg daran schuld. „Das darf nicht sein!“, fordern die Jusos Homburg.

Das Kreisjugendwerk dazu: „Die wichtige Funktion, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wahrgenommen wird, darf kein Luxus sein, der eingespart werden kann.“

Abschließend fordern die Jugendorganisationen die Stadt auf, dieses Vorhaben unverzüglich rückgängig zu machen. Sie meinen: „Woanders können Kosten auch eingespart werden. Nicht auf dem Rücken der Jugend.“

Quelle: Jusos Homburg

 

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