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Symbolbild
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Die Jusos Saar sprechen sich gegen die Errichtung von Leinwänden zum Public Viewing der WM in Katar aus.

„Seit Jahren sprechen wir über die unmenschlichen Umstände der Bauarbeiten, die auch 15.000 Todesopfer gefordert haben“, erklärt die Saar-Chefin der Jusos, Emily Vontz, „die richtige Entscheidung wäre es gewesen, wenn sich die Verantwortlichen beim Deutschen Fußballbund von Beginn an gegen eine Teilnahme entschieden hätten.“

Zusätzlich betonen die Jusos, dass es im Hinblick auf steigende Energiekosten auch unverantwortlich wäre, große Public Viewings zu veranstalten. „Wir können nicht die Menschen dazu animieren, überall wo es geht Energie zu sparen und uns gleichzeitig keine Gedanken dazu machen, was solche Veranstaltungen an Strom fressen“, so die Jusos Saar.

Abschließend kritisieren die Jusos Saar als queerer Verband den DFB: „Dass die Kapitänsbinde nun genau zum WM-Auftakt in einem queerfeindlichen Land verwaschen wird, verstehen wir nicht. Genau dort, wo es so wichtig ist, eindeutig Flagge zu bekennen“, erklärt der stellvertretende Landesvorsitzende, Steven Commie-Bortsie.

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