Symbolbild

Der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Magnus Jung, begrüßt die konstruktiv geführte Debatte zur Verteilung kostenloser Masken an Saarländerinnen und Saarländer, die sich den Kauf von OP-Masken nicht leisten können. Wichtig seien jetzt schnelle und unbürokratische Lösungen, damit finanziell schwächere Mitmenschen nicht durch das Raster fallen. 

„Hilfsbedürftige Menschen, die sich den regelmäßigen Kauf von OP- oder FFP2-Masken nicht leisten können, müssen durch den Bund und die Länder unterstützt werden. Der Bund sollte sich daher schnell auf eine pandemiebedingte Erhöhung des Hartz IV-Regelsatzes für zusätzliche Ausgaben für Hygieneartikel und Masken verständigen. Es ist gut, dass Arbeitsminister Heil hier bereits an einer Lösung arbeitet. Ich erwarte, dass die gesamte Koalition einer kurzfristigen und unbürokratischen Lösung nicht im Wege steht.

Alternativ oder ergänzend könnte die Abgabe von Masken auch durch Bezugsscheine für Grundsicherungsempfänger über die Apotheken organisiert werden – so wie dies bereits für ältere und vorerkrankte Menschen praktiziert wird.“ Die Planungen des Sozialministeriums, eine Abgabe über die Tafeln zu organisieren, begrüßt Jung. Hier sollten aber auch ergänzende Lösungen für Menschen in Wohnungsnot, für Migrantinnen und Migranten und für die Gemeinwesenarbeit mitgedacht werden. Zudem müsste die Beschaffung von OP-Masken in Kindergrößen sichergestellt werden. Der Gesundheitsausschuss werde sich in der kommenden Woche über den Fortschritt bei der Umsetzung informieren lassen.

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1 KOMMENTAR

  1. Hartz-IV Empfänger sind nicht arm, zu den Armen gehören die wo im Niedriglohn-Sektor arbeiten, vielleicht 50€ erstmal nur mehr haben als ein Hartz-IV Empfänger. Und auch schauen müssen wie sich Masken bekommen damit sie einkaufen etc. können.

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