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Kurz vor Weihnachten und dem Jahreswechsel richtet das saarländische Innenministerium den Blick auf diejenigen, die auch an den Feiertagen im Einsatz sind. Innenminister Reinhold Jost hat sich mit einer eindringlichen Botschaft an die sogenannte Blaulichtfamilie gewandt und den haupt- und ehrenamtlichen Kräften von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz ausdrücklich gedankt.

Anlass für die Worte des Ministers ist das zu Ende gehende Jahr 2025, in dem die Einsatzkräfte im Saarland erneut bei Bränden, Unfällen, Hochwasserlagen und zahlreichen weiteren Notfällen gefordert waren. „Ob bei Bränden, Unfällen, Hochwasserlagen, Einsätzen im Rettungsdienst, bei der Polizei oder im Katastrophenschutz: Ihr wart da, wenn Hilfe gebraucht wurde. Rund um die Uhr. Bei Tag und bei Nacht“, erklärte Jost. Die Belastung sei hoch, viele Einsätze fänden unter schwierigen Bedingungen statt.

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Gleichzeitig erinnerte der Innenminister daran, wie gefährlich dieser Dienst sein kann. Besonders der Tod des Polizisten Simon Bohr habe das Land erschüttert. „Der Tod unseres Kollegen Simon Bohr hat uns tief erschüttert und eine große Lücke gerissen – in der saarländischen Polizei, in der Blaulichtfamilie und vor allem bei seiner Familie, seinen Freunden sowie Kolleginnen und Kollegen. Simon Bohr hat seinen Dienst zum Schutz anderer mit seinem Leben bezahlt“, sagte Jost. Sein Tod mahne dazu, innezuhalten und sich bewusst zu machen, welchem Risiko Einsatzkräfte häufig ausgesetzt sind.

Jost verband diese Erinnerung mit einem klaren Appell zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und Respekt gegenüber den Menschen in Uniform. „Sein Tod mahnt uns, innezuhalten; er mahnt uns auch zu Respekt, Zusammenhalt und einem klaren Bekenntnis zum Schutz derjenigen, die täglich für unsere Sicherheit einstehen“, so der Minister. Die Angehörigen der Blaulichtfamilie übernähmen „tagtäglich und rund um die Uhr Verantwortung, sowohl im Haupt- als auch im Ehrenamt – oft unter schwierigen Bedingungen, manchmal unter Gefahr für die eigene Gesundheit“. Dafür verdienten sie nicht nur Respekt, „sondern vor allem unseren aufrichtigen Dank“.

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In seiner Botschaft hob Jost hervor, dass Engagement, Professionalität und Zusammenhalt der Einsatzkräfte das Saarland sicherer machten. „Euer Engagement, eure Professionalität und euer Zusammenhalt machen unser Saarland sicherer. Ihr steht für Verlässlichkeit, Menschlichkeit und Einsatzbereitschaft – Werte, die unsere Gesellschaft tragen“, erklärte er. Diese Werte seien gerade in Krisenzeiten von besonderer Bedeutung.

Der Innenminister bezog ausdrücklich auch die Familien der Einsatzkräfte in seinen Dank ein. Sie seien es, die Schichtdienste, nächtliche Alarmierungen und lange Abwesenheiten mittrügen. „Mein Dank gilt auch euren Familien und Angehörigen, die eure Einsätze mittragen, auf euch warten und euch den Rücken stärken. Ich danke euch allen für euren unermüdlichen Einsatz im vergangenen Jahr“, sagte Jost.

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Zum Abschluss seiner Weihnachtsbotschaft wünschte Jost den Einsatzkräften und ihren Angehörigen eine möglichst ruhige Zeit. „Ich wünsche euch und euren Familien eine ruhige Weihnachtszeit, Gesundheit, Kraft und Zuversicht und für das kommende Jahr möglichst wenige Einsätze. Vielen Dank – und kommt immer gut von allen Einsätzen zurück.“

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