Quelle: Katrin Lauer
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Wenige Freiwillige, dafür voller Einsatz: Bei einer Müllsammelaktion der Grünen in Homburg haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am vergangenen Wochenende innerhalb von nur zwei Stunden erhebliche Mengen Abfall aus einem Waldstück beseitigt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – auch wenn die Organisatoren sich deutlich mehr Beteiligung erhofft hatten.

Denn die Resonanz fiel gering aus, wie Sprecherin Katrin Lauer vom Stadtverband Homburg einräumte. Dass sich trotzdem etwas bewegen lässt, zeigte der kleine Trupp an Helferinnen und Helfern, der vor Ort tatkräftig zupackte.

In dem betroffenen Wäldchen sammelten die Beteiligten in kurzer Zeit so viel Unrat zusammen, dass der städtische Baubetriebshof eigens für die Abholung anrücken musste. Für die Grünen ein Beleg dafür, was selbst eine Handvoll engagierter Menschen erreichen kann, wenn sie gemeinsam anpacken. Gleichzeitig machte die Aktion ein Problem sichtbar, das weit über den konkreten Einsatzort hinausreicht: Illegale Müllablagerungen in der Natur bleiben ein hartnäckiges Ärgernis.

Das Fazit der Organisatoren fällt entsprechend zwiespältig aus. Einerseits freuen sie sich über das greifbare Ergebnis und danken sowohl den Freiwilligen als auch dem Baubetriebshof für die unkomplizierte Unterstützung. Andererseits wünschen sie sich, dass das Thema Umweltverschmutzung vor der eigenen Haustür stärker ins Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger rückt. Engagement wirke, so die Botschaft – doch es brauche deutlich mehr davon.

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Die geringe Beteiligung dürfte die Grünen in Homburg nicht entmutigen, im Gegenteil: Aktionen wie diese machen sichtbar, wie viel Müll sich abseits der Wege ansammelt, und setzen ein Zeichen dafür, dass Naturschutz nicht nur Sache der Politik ist. Ob beim nächsten Mal mehr Hände mit anpacken, wird sich zeigen. Der Bedarf jedenfalls ist da – das haben die vollen Müllsäcke vom Wochenende eindrücklich bewiesen.

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