2018 wurde in Homburg die so genannte Flatrate-Karte für die Grüngut-Abgabe eingeführt. Wie die Stadt mitteilt, wird jedoch seit der Einführung der Karte vermehrt auch die illegale Ablagerung von Grünschnitt – sei es am Wegesrand oder im Waldgebiet – festgestellt.

Wie gefährlich diese Beseitigung sein kann, konnten die Grünflächenabteilung sowie die Ortspolizeibehörde der Stadt Homburg schon des Öfteren feststellen. Deshalb machen diese die Bevölkerung darauf aufmerksam, dass diese Ablagerung zu massiven Problemen für die gesamte Natur führe. Sie geschehe teilweise meterhoch, wodurch Pflanzen kaputt gingen und Lebewesen gestört würden. Auch der wichtige Sauerstoffaustausch in der unteren Bodenschicht funktioniere nicht mehr, was bereits wiederholt zum Absterben ganzer Baumwurzeln geführt habe.

Die Grünflächenabteilung im Rathaus bittet alle Bürger, ihren Grünschnitt künftig nur noch an den bereitgestellten Plätzen zu entsorgen. Eine Auflistung der Standorte in den jeweiligen Stadtteilen ist auf der Homepage unter www.homburg.de, Abfall und Entsorgung – Grüngut zu finden.

In diesem Zusammenhang auch der Hinweis der Stadt: Illegale Ablagerung ist nicht nur gefährdend, dadurch wird auch zumindest der Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit nach der Homburger Polizeiverordnung und der saarländischen Pflanzenabfallverordnung erfüllt und kann mit einer Geldbuße bis zu 10.000 Euro bestraft werden. So wird auch die Ortspolizei wieder vermehrt in diese Richtung kontrollieren.

Die Flatrate-Karten für das Kalenderjahr 2022 sind für 25 Euro im Rathaus sowie im Stadtbusbüro in Talstraße 57a erhältlich. Beim Erwerb der Karte muss der Personalausweis mitgebracht werden, da eine entsprechende Liste angelegt wird. Die Grüngut-Karte ist grundstücksbezogen. Wer ohne Flatrate-Karte Grüngut abgeben möchte, muss dies am Wertstoffzentrum des EVS am Zunderbaum gegen eine geringe Gebühr erledigen. Hier können kleine Mengen Grüngut (bis ca. 250 l) abgegeben werden. Größere Mengen sollten bei der Firma Jakoby abgeliefert werden, da dort die Kapazität höher ist, teilt die Grünflächenabteilung der Stadtverwaltung mit.

Vorheriger ArtikelVon Walzer bis Salsa – Gesellschaftstanz erlernen
Nächster ArtikelOpen-Air-Kultursommer in St. Ingbert startet im Juli

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.