Foto: Linda Barth
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Strauß, Dvořák, Mozart – so mancher, der diese Namen hört, denkt unweigerlich an den Dreivierteltakt, den Wiener Walzer und Musik, die zu den Klassikern der Geschichte gehört. Am gestrigen Sonntag empfing das Homburger Sinfonieorchester sein Publikum um 11 und um 19 Uhr mit genau diesen Klängen unter dem diesjährigen Motto des Neujahrskonzerts „Walzerzauber“ und begeisterte mit bekannten Stücken, viel Taktgefühl und Leidenschaft, die schnell auf den voll besetzten Saalbau übersprang.

Bürgermeister Michael Forster übernahm die Begrüßung der Vormittagsveranstaltung, der Kulturbeigeordnete Raimund Konrad am Abend. Beide wünschten zunächst allen Anwesenden ein gesundes, zuversichtliches und glückliches Jahr 2023. Für die Musiker hatte Forster lobende Worte parat: „Ich möchte mich bedanken für das Durchhaltevermögen, das Sie alle in Pandemiezeiten bewiesen haben, in denen es äußerst schwierig war, ein Kulturleben aufrechtzuerhalten. Umso mehr freuen wir uns, dass wir wieder ein tolles Neujahrskonzert erleben dürfen, denn das Homburger Sinfonieorchester ist ein positives Aushängeschild weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus.“ Forster wie auch Konrad dankten den Sponsoren des Konzerts, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.

Bürgermeister Forster bei seiner Ansprache – Foto: Linda Barth

Nach den Begrüßungsworten übernahm Roland Kunz das Wort und führte gewohnt mit Fachwissen und viel Witz durch das Programm. Am Dirigentenstab ein neues Gesicht: Stefan Zimmer, der während Jonathan Kaell eine Elternzeit nimmt, das Orchester leitet und mit dem Motto „Walzerzauber“ den Nerv des Publikums getroffen hatte.

Die französische Sopranistin Charlotte Dellion trat an diesem Tag bei mehreren Stücken als Solistin auf und rundete die zwei Veranstaltungen am Sonntag, die von der Homburger Kulturgesellschaft organisiert wurden, auch gesanglich optimal ab. Als zum Abschluss der Radetzky-Marsch gespielt wurde, hielt es wenige auf den Sitzen. Die Standing Ovations hielten noch lange, nachdem der letzte Ton gespielt war, an.

Foto: Linda Barth
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