Klaus Frank - Foto: Jürgen Kruthoff
Anzeige
Anzeige

Was tun bei einer defekten Straßenlaterne vor der Haustür? An wen wende ich mich, wenn der Kanal überläuft oder wenn ich illegal abgelegten Müll oder auch ein totes Tier finde? Und wer ist eigentlich zuständig für die Abholung der Gelben Tonne? Diese und jede Menge weitere Fragen gelangten im abgelaufenen Jahr an den Bürgerberater der Stadt Homburg, Klaus Frank. Nicht bei allen lag die Zuständigkeit in städtischer Hand – zum Beispiel wird die Gelbe Tonne vom EVS abgefahren – dennoch weiß Frank ganz genau, an wen er seine Anfragen innerhalb der Verwaltung weiterleiten muss, um den Bürgern eine kompetente Antwort zukommen zu lassen.

2022 landeten via Homburg-App und auch persönlich beim Bürgerberater mehr als 700 Beschwerden, Nachfragen, Hinweise. Und sogar das ein oder andere Lob für gelungene Projekte, Veranstaltungen oder schnelles Handeln war dabei. Zusätzlich gab im Grunde täglich viele weitere, nicht in der Statistik aufgelistete telefonische Anfragen bei Klaus Frank. Dieser agiert neben seiner Tätigkeit als Bürgerberater hauptsächlich als Sachgebietsleiter für alle Fragen um das allgemeine Ordnungsrecht bei der Ortspolizeibehörde und kennt somit die Zuständigkeiten innerhalb und außerhalb des Rathauses. „Es ist natürlich schwer, als Bürger die Verantwortlichkeiten zu wissen. Gibt es Schäden auf der Straße, muss zunächst geklärt werden, ob es eine Bundes-, Landes- oder kommunale Straße ist. Beim Thema Müll haben wir viele verschiedene Ansprechpartner, wie den städtischen Baubetriebshof, den Entsorgungsverband Saar oder auch Fremdfirmen, die sich um die Containerplätze kümmern“, zählt Klaus Frank nur einige Unklarheiten auf, die oft bei Anrufern herrschten.

Die meisten Anfragen im abgelaufenen Jahr betrafen die Sauberkeit in der Stadt, insbesondere die Ablagerungen von „wildem Müll“, defekte oder mangelhafte Straßenbeleuchtungen oder die Vielzahl an Baustellen und Verkehrsbehinderungen. Frank selbst sieht sich als Schnittstelle zwischen Bürgern und Verwaltung und arbeitet als Bürgerberater auch mit nichtstädtischen Beratungsstellen und Hilfsorganisationen zusammen.

Sollte die Zuständigkeit innerhalb der Stadtverwaltung liegen, leitet der Bürgerberater die Hinweise direkt ans entsprechende Amt weiter. So konnten 2022 schnell und unbürokratisch die eingegangenen 700 Meldungen abgearbeitet und in den meisten Fällen ein Schaden behoben werden.

„Es besteht ein großes Interesse der Bürgerinnen und Bürger, mit der Verwaltung in Kontakt zu treten. Und auch wenn ein Problem nicht gelöst werden konnte oder die Stadtverwaltung nicht zuständig ist, steigt die Zufriedenheit, wenn der anfragende Bürger zumindest eine Antwort erhält und erklärt bekommt, warum dies der Fall ist oder wenn man ihn zumindest an die zuständige Behörde weiterleitet und die Kontaktdaten dafür nennt“, so Frank.

„Wir wollten mit der Einrichtung des Bürgerberaters mehr Bürgernähe schaffen und dem Bürger den Kontakt zur Verwaltung so einfach und angenehm wie möglich gestalten. Wir haben im alltäglichen Geschäft oft festgestellt, dass dies eine ganz wichtige Personalie im Rathaus ist. Ich freue mich, dass dieses Angebot gut angenommen wird und danke Klaus Frank, dass er so engagiert und gewissenhaft die vielen Anfragen bearbeitet und auch nachhakt, wenn etwas nicht gleich gelöst werden kann“, so Bürgermeister Michael Forster.

Auch für 2023 ist der Bürgerberater gerüstet und rechnet mit ähnlich großem Interesse seitens der Bevölkerung, mit ihm in Kontakt zu treten. Auch im neuen Jahr steht Klaus Frank für Anregungen, Beschwerden und Hinweise bereit und erteilt Auskünfte. Erreichbar ist er über die Mailadresse buergerberater@homburg.de, Telefon (06841) 101-133. Auch die Bürgerhinweise über die Homburg-App landen direkt bei Klaus Frank.

Anzeige
Vorheriger ArtikelWieder Stammtische der Unabhängigen St. Ingbert
Nächster ArtikelVortrag „Burn-In statt Burn-Out – Feuer und Flamme fürs Leben bleiben anstatt auszubrennen“

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.