Mit Einsetzen der kälteren Jahreszeit ist auch wieder mit kritischen Wettersituationen zu rechnen. Für die Fahrzeuge, die für die Abfall-Einsammlung eingesetzt werden, wird es dann sicher nicht immer möglich sein, termingerecht zu jedem Wohnhaus „durchzukommen“. Der EVS bittet um Verständnis, falls es im Falle von Schnee und Glätte zu Beeinträchtigungen bei der Abfuhr der Restabfall- und Biotonnen kommen sollte.

Die vom EVS beauftragten Unternehmer werden bemüht sein, wenn irgend möglich, die regulären Abfuhrtermine einzuhalten. Gebiete, in denen die Abfallgefäße wegen Schnee oder Eisglätte nicht termingerecht entleert werden können, werden sobald als möglich nachgefahren. Die Abfallgefäße sollten in diesen Fällen jeweils bis zum Ende der Woche zur Abfuhr bereitgehalten werden.

Wichtig ist, dass die Restabfall- und Biotonnen  auch bei Schnee und Eis so aufgestellt sein müssen, dass sie für die Müllwerker gut zugänglich und problemlos zu bewegen sind. Wenn eine Entleerung bis zum Ende der Woche nicht möglich war und die Tage bis zur nächsten Leerung überbrückt werden müssen, können beim Restabfall Abfallsäcke eine Hilfe sein, die bei den Kommunen erhältlich sind. (die Entsorgung ist im Preis von sechs Euro enthalten). Die Säcke können am nächsten Leerungstermin neben den Restabfallgefäßen bereitgestellt werden. Biogut kann zur Überbrückung in Kartons gesammelt und beim nächsten regulären Abfuhrtag neben das Abfallgefäß gestellt werden.

Ein Tipp in Sachen Mindestleerung sowie zur letzten Leerung im laufenden Jahr: Wer nur die Mindestleerungen pro Jahr (vier Leerungen beim 120 Liter Behälter, zehn Leerungen beim 240 Liter Behälter) in Anspruch nehmen möchte und erst zum letzten Abfuhrtermin im Monat Dezember seine Tonne zur Leerung bereitstellt, muss damit rechnen, dass eine witterungsbedingt erst im Januar mögliche Leerung auch im neuen Jahr berechnet wird. Daher kann es sich empfehlen, bereits gut gefüllte Behälter schon zu einem früheren Abfuhrtermin bereitzustellen.

Generell ist in Homburg darauf zu achten, dass die Restmülltonnen am Abfuhrtag bis spätestens 6 Uhr morgens am Straßenrand zur Abholung bereitstehen müssen. Andernfalls ist eine Entleerung der Tonnen nicht gewährleistet.

Patrick Emser vom Baubetriebshof erklärt dazu, dass die Müllabfuhr derzeit mit veränderten Tourenplänen agiert und teilweise auch mit zwei Müllfahrzeugen gleichzeitig an einer Tour arbeitet. Dies führt dazu, dass unter Umständen andere Straßenzüge als sonst oder auch deutlich mehr Gebiete schon in den frühen Morgenstunden angefahren werden. Daher sollte sich niemand darauf verlassen, dass die Restmülltonne auch dann noch geleert wird, wenn er diese später an die Straße stellt. „Selbst wenn es eine monate- oder gar jahrelange Erfahrung gibt, dass die Müllabfuhr gegen 10 Uhr kommt und es noch reicht, die Tonne um 9 Uhr bereit zu stellen, gilt dies nun nicht mehr“, betont Emser.

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