Bild: Stadtwerke Homburg

Ein Elektrofahrzeug gehört jetzt wieder zum Fuhrpark der Stadtwerke Homburg. Mit der aktuellen Investition bereiten sich die Stadtwerke auf die neue Technologie im Fahrzeugantrieb vor und wollen eigene Erfahrungen sammeln.

Bereits zu Anfang der 90iger Jahre setzten die Stadtwerke mit zwei Fahrzeugen und einem eigenen Förderprogramm auf den Elektroantrieb. Seitdem gibt es in der Tiefgarage der Stadtwerke einen Parkplatz mit einer Steckdose und einem Hinweisschild.
Damals überzeugte bereits der Antrieb. Die Schwachstelle waren die schweren Bleibatterien als Stromspeicher, die oft ausgetauscht werden mussten. Nachdem einige Hersteller Ende der 90iger Jahre auf den Erdgasantrieb setzten, eröffneten die Stadtwerke Homburg als 90. Tankstelle bundesweit eine Erdgastankstelle, die bis heute in Betrieb ist. Die Zahl der Erdgasfahrzeuge ist in Homburg seit Jahren mit rund 200 Fahrzeugen relativ konstant.
Das aktuelle Förderprogramm des Bundes sowie die verbesserten Stromspeicher mit einer höheren Laufzeit und einer höheren Reichweite veranlassten die Stadtwerke Homburg sich – parallel zum Thema Erdgasantrieb – wieder dem Elektroantrieb als weitere Alternative zuzuwenden.
Im nächsten Jahr werden die Stadtwerke Homburg die drei Zapfsäulen des Landes (Bahnhof, Zweibrücker Tor und Uniklinik) in Homburg übernehmen. Bis Ende 2018 können die Kunden dann dort kostenlos tanken. Eine weitere Zapfsäule werden die Stadtwerke Homburg vor ihrem Verwaltungsgebäude in der Lessingstraße errichten. Aktuell errichtet bereits der Saarpfalzkreis eine öffentliche Ladesäule am Forum. Den Stadtwerken liegen bereits verschiedene Kundenanfragen zu Ladevorrichtungen für Elektrofahrzeuge in der eigenen Garage vor. Hierzu werden die Stadtwerke Homburg ihren Kunden im nächsten Jahr eine eigene Dienstleistung anbieten. Damit sollen Möglichkeiten für innovative Kunden geschaffen werden, ihre Elektrofahrzeuge selbst mit Strom zu versorgen.
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