Professor Dr. med. Stefan Landgraeber, zurzeit Leitender Oberarzt und Stellvertretender Klinikdirektor am Universitätsklinikum Essen, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, erhielt am Donnerstag in der Staatskanzlei die Ernennungsurkunde zum Professor für Orthopädie.

Stefan Landgraeber studierte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Humanmedizin und erhielt 2004 die Approbation als Arzt. Im gleichen Jahr promovierte er im Fach Medizin. 2010 habilitierte er sich für das Fach Orthopädie und Unfallchirurgie an der Universität Duisburg-Essen. 2017 wurde ihm die Bezeichnung außerplanmäßiger Professor verliehen.

Im Rahmen seiner klinischen Tätigkeit befasst sich Stefan Landgraeber schwerpunktmäßig mit hüftgelenkerhaltenden Operationen wie Hüftarthroskopien, Umstellungsosteotomien und der Behandlung von Hüftkopfnekrosen. Als ausgewiesener Spezialist auf diesem Gebiet werden ihm überregional Patienten zugewiesen. Zu den Patienten zählen auch Profisportler, wie etwa Fußballspieler der Deutschen Profiligen. 

Bei der Behandlung kommen teilweise verschiedene Techniken des Tissue Engineerings zur Knorpel- und Knochenregeneration zur Anwendung. Auf diesem Gebiet engagiert sich Stefan Landgraeber in der Arbeitsgemeinschaft Geweberegeneration der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie. Den zweiten Schwerpunkt seiner Tätigkeit bildet die Knie- und Hüftendoprothetik (inkl. Revisions- und Tumorendoprothetik). 

In diesem Bereich bekleidete Stefan Landgraeber bereits in Essen die Funktion des Senior-Hauptoperateurs am Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung. Seine operative Expertise umfasst dabei das gesamte Repertoire der konservativen und operativen Orthopädie. Wissenschaftlich beschäftigt sich Stefan Landgraeber ebenfalls intensiv mit hüftgelenkerhaltenden Verfahren und der Endoprothetik (Gelenkersatz), sowohl grundlagenwissenschaftlich als auch klinisch.

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