Bild: Stephan Bonaventura

Nach zweijähriger Corona-Pause freut sich die Homburger Kulturgesellschaft, im Mai 2022 endlich wieder Großveranstaltungen durchführen zu können. Die Homburger, aber auch Menschen aus der gesamten Region, dürfen sich auf die 3. Bierwanderung und das 46. Maifest freuen.

Am 26. Mai findet die 3. Homburger Bierwanderung statt, ein Event, das aus der saarländischen Bierhauptstadt nicht mehr wegzudenken ist. Die Strecke ist in sechs Etappen aufgeteilt und verläuft über ca. 15 Kilometer weitgehend durch ebenes Gelände. Empfohlener Treffpunkt ist um 10 Uhr am Startpunkt Hundeheim Sanddorf. Empfohlene Startzeit ist 11 Uhr. Jeder kann natürlich die individuelle Wanderzeit selbst bestimmen.

Der einzige Anstieg erfolgt bereits auf der ersten Etappe zur Zwischenstation Kehrberghütte. Von dort geht es meist bergab zum Sportheim in Bruchhof. Die dritte Etappe führt zur Peterschulzenhütte in Erbach. Die längste Etappe verläuft im Anschluss durch den Jägersburger Wald zum Alois-Omlor Sportpark. Von hier führt der Weg zum Festplatz in Reiskirchen. Ziel der letzten Etappe ist die Sportanlage des TuS Lappentascherhof. Alle beteiligten Vereine und Gastwirte bieten neben dem obligatorischen Gerstensaft auch weitere Getränke und Speisen an. Eine komplett bestückte Stempelkarte, die am Start ausgehändigt wird, berechtigt zur Teilnahme am Gewinnspiel mit attraktiven Preisen. Livemusik an den Etappenstationen sorgt für beste Unterhaltung während der Wanderpausen. Am Ziel unterhält traditionell die Frankfurter Classic-Rock-Band N.S.A. bis 22 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.

Am darauffolgenden Freitag, 27. Mai, wird Bürgermeister Michael Forster dann das 46. Maifest eröffnen. In der Innenstadt werden zahlreiche Essens- und Getränkestände in breiter Vielfalt für das leibliche Wohl der Besucher sorgen. In der Talstraße findet wieder ein Krammarkt statt. In der St.-Michael-Straße kommen die Kinder auf ihre Kosten. Für die Open Air-Konzerte stehen in diesem Jahr erneut drei Bühnen zur Verfügung, auf dem Historischen Marktplatz, auf dem Christian-Weber-Platz sowie die Rockbühne am Rondell.

Stimmung auf dem Maifest – Bild: Stephan Bonaventura

Am Freitagabend wird auf dem Marktplatz die PartybandX-Pression“ zur Eröffnung einheizen. Auf dem Christian-Weber-Platz wird die New Wave-BandDaily Races“ die 80er-Jahre wieder hochleben lassen. Auf der Rockbühne wird die wohl beste europäische Journey-Tribute-Band “Another Journey“, die eigens für das Maifest aus den Niederlanden anreisen wird, die Kracher der amerikanischen Superband um Neil Schon und Steve Perry zum Besten geben.

Auf dem Christian_Weber-Platz beim Homburger Maifest – Bild: Stephan Bonaventura

Der Samstag startet musikalisch bereits am frühen Nachmittag. Topact auf dem Marktplatz sind „Die barmherzigen Plateausohlen“, eine der besten deutschen Schlagerbands in schrillem 70er-Outfit. „Skameleon“, die neunköpfige Ska-Cover Combo mit Gute-Laune-Garantie, sorgt auf dem Christian-Weber-Platz für Stimmung. Auf der Rockbühne übernimmt am Abend nach dem Power-Trio „Apeshifter“ um Gitarrist Jeff Aug die Berliner Rockband „D´Angerous“ die Mikrofone. Geboten werden klassischer Hardrock, Stoner und hoch melodiöse, stadiontaugliche Rock-Hymnen.

Auf dem Homburger Maifest – Bild: Stephan Bonaventura

Am Sonntagmittag gehört der Christian-Weber-Platz traditionell den Line-Dancern, die sich zum Sound von „Country To Go“ in Bewegung setzen. Abschließend heizen die „Groovin´ Monkeys“ ein. Der Marktplatz gehört zum Finale den „Good Times“, während am Rondell eine der besten internationalen Livebands die Maifest-Rockbühne bereits zum zweiten Mal betritt: „Wille & The Bandits“.

Wille & The Bandits beim Maifest – Bild: Stephan Bonaventura

Das Organisationsteam der Homburger Kulturgesellschaft sorgt während der gesamten Festdauer für einen reibungslosen Ablauf. An allen Bierständen wird es wie auch beim letzten Mal wieder die Mehrweg-Maifestbecher geben, da der Ausschank in Gläsern untersagt ist. Damit tragen Veranstalter und Besucher gegenüber der Verwendung von Einwegbechern aktiv zum Umweltschutz bei. Mit der einmaligen Bechergebühr von zwei Euro leistet jeder Gast einen kleinen Beitrag zur Gegenfinanzierung des eintrittsfreien Events, dessen Fortbestand in Zeiten von Sanierungshaushalt und knappen Kassen ohne die Erzielung zusätzlicher Einnahmen in dieser Größenordnung ungewiss wäre.

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