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Homburg | Aus für Shopping-Center

Lange war es ruhig um das geplante Shoppingcenter auf den Enklerplatz, auch wenn hinter vorgehaltener Hand schon länger spekuliert wurde, dass das geplante Projekt auf der Kippe steht. Nun die Hammermeldung vor Weihnachten: die DI-Gruppe um die Familie Jagdfeld zieht sich zurück! 

In einer Pressemitteilung gibt der Investor die anhaltenden Blockaden als Grund, die Entwicklung eines Shoppingcenters in Homburg aufzugeben. „Wir haben viel Arbeit und Geld investiert, was sich leider nicht auszahlt. Wäre alles gut verlaufen, hätten im Frühjahr 2016 die Bagger rollen können. Doch leider gab es immer wieder neue Hürden, die wir nicht zu verantworten hatten.“

Zuletzt hat die Normenkontrollklage von St. Ingbert, über die das Gericht immer noch nicht entschieden hat, den Ausschlag gegeben, von der Entwicklung Abschied zu nehmen. Das ist sehr bedauerlich, zumal wir bereits seit gut zwei Jahren nahezu antragsreife Baupläne hatten“, erklärte Benedikt Jagdfeld, Inhaber der Dürener DI-Gruppe.

Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind bedauert diesen Schritt: „Ich finde es schade, da ich ein Befürworter dieses Projekts war. Was den Enklerplatz angeht, befinden wir uns nun wieder auf dem Nullpunkt. Die Realisierung des Einkaufscenters wäre eine gute Möglichkeit gewesen, dem immer stärker werdenden Online-Handel zu begegnen. Nun wird sich zeigen, wie die Entwicklungen auf dem Enklerplatz weitergehen. Das müssen letztendlich die Gremien entscheiden. Zunächst wird es darum gehen, die vorhandene Parkfläche in ihrem Bestand zu sichern.“

Die Planungen für die Entwicklung des Enklerplatzes und des Vauban-Carées wurden parallel betrieben. Bei dem Thema Vauban-Carée gibt es einen Fortschritt: Im Januar findet eine Sondersitzung des Homburger Stadtrates statt, in der Optionsverträge eines möglichen Investors behandelt werden sollen. 

Die DI-Gruppe wollte in der Innenstadt der Kreis- und Universitätsstadt ein Einkaufszentrum mit etwa 16.500 Quadratmetern Verkaufsfläche errichten. Auf drei Ebenen sollten zwischen 75 und 85 Ladeneinheiten Platz finden, gebaut als zertifiziertes „Green Building“. Das Investitionsvolumen hätte zirka € 90 Mio. betragen.

 

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