Die städtische Beauftragte für Kindertagesstätten, Stefanie Simon (l.), Bürgermeister Manfred Rippel und Landrat Frank John (4. und 5. v. l.), die pädagogische Geschäftsführung der Kita, Yvonne Apitz-Bimboes (3. v. l.), Erzieherin Lena Ayers (5. v. r.) sowie Kita-Leiter Marc Greß (4. v. r.) mit der Urkunde und dem Biosphären-Kita-Schild. Gemeinsam mit weiteren Erzieherinnen und den Kindern der Prot. Kita Erdenkinder freuten sie sich über die Auszeichnung als Biosphären-Kita. Foto: Jürgen Kruthoff
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Die Protestantische Kindertagesstätte Erdenkinder in Schwarzenacker darf sich künftig Biosphären-Kita nennen. Verliehen wurde die Auszeichnung am Samstag mitten im Trubel des Fairtrade-Marktes auf dem Historischen Marktplatz in Homburg. Damit reiht sich die Einrichtung in das wachsende Netzwerk der Biosphären-Kitas im Biosphärenreservat Bliesgau ein.

Die Übergabe von Urkunde und Schild übernahmen Verbandsvorsteher und Landrat Frank John gemeinsam mit der städtischen Kita-Beauftragten Stefanie Simon. Zuvor hatte John die Kinder, das pädagogische Team sowie Vertreter des Trägers begrüßt. Bürgermeister Manfred Rippel dankte dem Landrat und dem Biosphärenzweckverband ausdrücklich für die Zusammenarbeit.

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„Die Auszeichnung zeigt, wie wichtig es ist, Kinder schon früh für die Themen Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit zu begeistern“, sagte Rippel. Wenn Kinder früh verstünden, woher Lebensmittel stammen, welche Rolle Wasser spielt oder wie ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt gelingt, werde damit der Grundstein für die Zukunft gelegt.

Neu ist das Thema für die Kita keineswegs. Rund 70 Kinder setzen sich im Alltag mit Nachhaltigkeit, der Biosphäre und der Herkunft von Lebensmitteln auseinander. Als bereits ausgezeichnete Fairtrade-Kita beschäftigt sich die Einrichtung seit Längerem mit fairem Handel und bewusstem Konsum. Die neue Auszeichnung erweitert diesen Fokus nun um die Aspekte Regionalität und Saisonalität.

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Wie praxisnah das Ganze abläuft, belegen zahlreiche Beispiele aus dem Kita-Alltag. Die Kinder stellen selbst Traubensaft oder Erdbeermarmelade her und gehen der Frage nach, woher ihr Essen eigentlich kommt. Auch das Element Wasser wird greifbar gemacht: Die Vorschulkinder bauten einen eigenen Wasserfilter und näherten sich so der Bedeutung von sauberem Trinkwasser.

„Fairer Handel, ein bewusster Umgang mit unseren Lebensmitteln und der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen gehören zusammen“, betonte Rippel im Nachgang. Er hob dabei die enge Verbindung zwischen den Themen Fairtrade und Biosphäre hervor und lobte das Engagement, mit dem die Einrichtung diese Inhalte gemeinsam mit den Kindern umsetzt.

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Für die Kita bedankte sich die pädagogische Geschäftsführerin Yvonne Apitz-Bimboes bei allen Unterstützern und stellte die besondere Arbeit der Einrichtung vor. Ihr Dank galt sowohl den Partnern des Biosphärenzweckverbands als auch dem Team, das die Themen Tag für Tag mit Leben füllt.

Für den emotionalsten Moment der Feier sorgten die Kinder selbst. Mit zwei Liedern gestalteten sie das Bühnenprogramm auf dem Historischen Marktplatz mit und ernteten viel Applaus. Erst danach wechselten Urkunde und Schild offiziell den Besitzer.

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