Zwei Tage lang gehörte die Bühne in St. Ingbert den Geschäften, Gastronomen und Dienstleistern vor Ort. Am 11. und 12. September beteiligten sich zahlreiche Betriebe an der Aktion „Heimat shoppen“, die in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal stattfand. Unter dem Motto „Dein Einkauf. Deine Region. Dein Saarland.“ warben die teilnehmenden Läden mit besonderen Angeboten für den Einkauf in der eigenen Stadt.
Einen prominenten Auftakt gab es am Freitag: Wirtschaftsminister Jürgen Barke und Dr. Frank Thomé, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer des Saarlandes, machten sich gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer auf den Weg durch die Innenstadt. Begleitet von Vertretern aus Handel, Gewerbe und Stadtverwaltung besuchten sie mehrere teilnehmende Betriebe.

Im Vordergrund stand dabei das direkte Gespräch. Die Gewerbetreibenden schilderten, womit sie im Alltag zu kämpfen haben, aber auch, welche Chancen der stationäre Handel nach wie vor bietet. Die erste Station des Rundgangs führte zum Unternehmen Duschking, das demnächst sein dreijähriges Bestehen an der Rickertstraße feiert.
Für Oberbürgermeister Meyer ist der Austausch mit den Menschen vor Ort ein zentraler Baustein. „Eine lebendige Innenstadt entsteht nicht von allein. Sie braucht engagierte Gewerbetreibende, aber auch die passenden Rahmenbedingungen“, sagte er. Verwaltung und Stadtrat arbeiteten gemeinsam daran, St. Ingbert als attraktiven Standort für Handel, Gastronomie und Dienstleistungen weiterzuentwickeln. „Heimat shoppen bietet dafür eine gute Gelegenheit.“
Hinter der Aktion steht die Industrie- und Handelskammer des Saarlandes, die die Kampagne vor zehn Jahren ins Leben rief. Ihr Ziel: die Bedeutung des regionalen Einkaufs sichtbar machen und den stationären Handel stärken, der durch Onlinekonkurrenz und veränderte Gewohnheiten unter Druck geraten ist.
Doch es geht um mehr als den reinen Umsatz an der Kasse. Lokale Geschäfte, Cafés und Dienstleister schaffen persönliche Kontakte, füllen die Ortszentren mit Leben und halten die Wertschöpfung in der Region. Die Aktionstage in St. Ingbert boten die Gelegenheit, diese Vielfalt neu zu entdecken und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die dahinterstehen.


















