Foto: MIBS/R. Khalil
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116 Beamtinnen und Beamte der saarländischen Polizei sind zum ersten Beförderungstermin des Jahres 2026 in höhere Dienstgrade aufgestiegen. Das saarländische Innenministerium setzt damit eine Praxis fort, die seit Amtsantritt des Ministers bereits fast tausend Polizeibedienstete erreicht hat – und die als deutliches Signal an die Basis der Landespolizei verstanden werden soll.

Der Schwerpunkt der aktuellen Beförderungsrunde liegt erneut dort, wo Polizeiarbeit am unmittelbarsten erlebbar wird: bei den Beamtinnen und Beamten im direkten Kontakt mit der Bevölkerung. Gerade sie seien es, die durch ihren täglichen Einsatz das Vertrauen in die Polizei prägten und das Fundament der Sicherheitsarbeit im Saarland bildeten, heißt es aus dem Ministerium. Die Beförderungen sollen deshalb nicht nur als Karriereschritt gelten, sondern ausdrücklich als Anerkennung für Dienst unter hoher Belastung.

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Der Innenminister unterstrich die Bedeutung des Anlasses mit deutlichen Worten: „Die Arbeit unserer Polizei ist ein unverzichtbarer Pfeiler für Sicherheit, Vertrauen und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“ Polizistinnen und Polizisten stünden täglich unter schwierigen Bedingungen im Einsatz für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger. „Wer diesen Beruf ergreift, übernimmt Verantwortung für uns alle – mit Mut, Engagement und einem klaren Wertekompass“, so der Minister weiter. Beförderungen seien daher weit mehr als ein persönlicher Erfolg – sie seien ein Zeichen des Danks an alle, die diesen Dienst am Gemeinwesen leisteten.

Die Zahlen, die der Minister in diesem Zusammenhang nannte, unterstreichen den eingeschlagenen Kurs. Seit seinem Amtsantritt seien insgesamt 917 Beförderungen umgesetzt worden. Bei einem Gesamtbestand von 2.524 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten entspreche das einer Quote von 36,3 Prozent. Parallel dazu habe das Land seit 2022 insgesamt 547 Kommissaranwärterinnen und -anwärter eingestellt. Noch in diesem Jahr sollen mindestens 130 weitere hinzukommen.

Die Personalsituation sei damit zwar „noch nicht ideal“, werde aber stetig besser, räumte der Minister ein. Regelmäßige Beförderungstermine blieben ein zentrales Instrument, um den Polizeiberuf im Saarland attraktiv zu halten und den Einsatz der Bediensteten angemessen zu würdigen. Für die 116 frisch Beförderten dürfte der 26. März 2026 jedenfalls ein Datum sein, das in der dienstlichen Laufbahn in Erinnerung bleibt.

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