Ohne ein starkes Drehbuch entsteht kein guter Film. Auf dieser Überzeugung fußt ein Wettbewerb, den die Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung im Jahr 2026 bereits zum sechsten Mal auslobt. Ab dem 15. Juli können Autorinnen und Autoren ihre Exposés einreichen und um dramaturgische Unterstützung sowie einen Auftritt in Neunkirchen konkurrieren.

„Ein gutes Drehbuch ist eine der wichtigsten Grundlagen für einen guten Film. Die Geschichte, die Handlung, die Dialoge bestimmen wesentlich die Qualität eines Filmes“, sagt Jürgen Fried, Vorsitzender der Stiftung. Er verweist zugleich auf die stetig steigende Zahl der Einreichungen, über die sich die Stiftung und ihre Partner freuen.

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Getragen wird das Vorhaben von einem breiten Bündnis. Neben der Kreisstadt Neunkirchen und der Arbeitskammer des Saarlandes wirken der Verband für Film- und Fernsehdramaturgie (VeDRA) sowie die Master School Drehbuch Berlin mit. Diese Konstellation hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und bleibt auch 2026 bestehen.

Der Kreis der Teilnehmenden ist klar umrissen. Angesprochen sind Autorinnen und Autoren aus Deutschland und Luxemburg, die entweder in einem der beiden Länder geboren wurden, dort ihren ersten Wohnsitz haben oder den Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit dort verorten. Auch wer sich inhaltlich mit diesen Ländern beschäftigt, darf einreichen. Der thematische Rahmen bleibt wie in den Vorjahren „Arbeitswelt & Gesellschaft“.

Eine wichtige Voraussetzung: Bewerben können sich ausschließlich Talente und Einsteigerinnen und Einsteiger, die bislang noch kein verfilmtes Langfilmdrehbuch vorweisen. Dabei spielt das Alter keine Rolle, denn die Stiftung richtet sich ausdrücklich an Nachwuchsstimmen aller Generationen.

Insgesamt werden drei Preise vergeben. Jede und jeder Ausgezeichnete erhält eine individuelle dramaturgische Beratung durch ein VeDRA-Mitglied oder die Master School Drehbuch Berlin, der Gesamtwert liegt bei 3.000 Euro. Fried betont, dass es sich dabei um intensive, persönliche Einzelberatung handele. Hinzu kommt ein Pitching-Training. Ihre Exposés stellen die Gewinnerinnen und Gewinner am 5. November 2026 bei der Drehbuch-Preisverleihung in Neunkirchen vor, die dem eigentlichen Günter Rohrbach Filmpreis vorausgeht.

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Das Zeitfenster für Bewerbungen ist begrenzt. Einreichungen sind vom 15. Juli bis zum 31. August 2026 per E-Mail an die Stiftung möglich. Alle Details zur Ausschreibung sowie die geforderten Formate finden Interessierte auf der Website der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung.

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