Nachdem der baden-württembergische Energieversorger EnBW den genehmigten Windpark auf der Weißen Trisch vom Zweibrücker Projektentwickler Dr. Andreas Reister übernommen hat, sollen nach Bericht in der Rheinpfalz am 25.6.16 die Arbeiten an den Fundamenten der vier Windkraftanlagen im August begonnen werden. Die Windradtürme sollen ab Oktober 2016 errichtet werden, so dass die in Homburg erzeugte Windkraft ab März 2017 ins Netz eingespeist werden kann.

Hierzu erklärt Yvette Stoppiera, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Homburger Stadtrat: „Wir freuen uns, dass demnächst Strom aus Wind auch in Homburg erzeugt wird. Die jahrelange Blockade dieses wichtigen Energiewende-Projektes durch die Große Koalition im Homburger Stadtrat ist damit am Ende. Wir fordern die Stadtverwaltung auf, die Gespräche für die Zuwegung zu den Aufstellflächen nun zügig zu führen und dem Investor keine weiteren Steine mehr in den Weg zu legen, wie es im bisherigen Verfahren leider der Fall war.“

 

Winfried Anslinger, politischer Geschäftsführer der Fraktion ergänzt: „Die Stadtwerke Homburg sind an Windparks an der Nordsee und im Nordsaarland beteiligt. Es ist unverständlich, dass man beim lokalen Projekt außen vor bleiben will. Nach dem Sankt-Florians-Prinzip kann die Energiewende nicht funktionieren.“

 

An EnBW gerichtet erklärt Yvette Stoppiera: „Es ist schade, dass nun einer der „großen Vier“ am deutschen Strommarkt alles übernimmt. Das erschwert eine wünschenswerte Bürgerbeteiligung durch Menschen unserer Region, die auch für größere Akzeptanz vor Ort sorgen würde. Wir hoffen, dass dies nachträglich noch möglich sein wird.“

 

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