Foto: KBI WND D. Schäfer
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Drei zerstörte Wohnhäuser, zwölf gerettete Bewohner und mehr als einhundert Einsatzkräfte im stundenlangen Kampf gegen die Flammen: Die Bilanz des Großbrands, der am Mittwoch eine Reihenhaussiedlung in Winterbach erfasst hat, ist ebenso ernüchternd wie eindrücklich. Staatssekretär Torsten Lang vom saarländischen Innenministerium hat sich nun mit deutlichen Worten an alle gewandt, die in den dramatischen Stunden vor Ort waren.

Das Feuer hatte sich rasch über mehrere Gebäude ausgebreitet und stellte die Helferinnen und Helfer vor eine außergewöhnliche Herausforderung. Feuerwehr, Polizei, Technisches Hilfswerk und das Deutsche Rote Kreuz arbeiteten Hand in Hand, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Im Zentrum stand zunächst die Rettung jener zwölf Menschen, die sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs noch in den betroffenen Wohnungen aufhielten.

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„Ich danke allen Beteiligten der Feuerwehr und der anderen Blaulicht- und Hilfsorganisationen, die gestern unter schwierigsten Bedingungen über mehrere Stunden hinweg im Einsatz waren und hochprofessionell und vorbildlich zusammengearbeitet haben, um den Brand unter Kontrolle und die 12 Personen, die sich zu der Zeit in den Wohnungen aufhielten, in Sicherheit zu bringen“, erklärte Lang. Auch ein viertes Haus, so der Staatssekretär weiter, habe erfolgreich vor den Flammen bewahrt werden können.

Trotz dieses Teilerfolgs bleibt der Schaden gravierend. Der gesamte Gebäudekomplex ist nach Einschätzung der Behörden infolge der massiven Hitze- und Rauchschäden nicht mehr bewohnbar. Für die betroffenen Familien bedeutet das einen tiefen Einschnitt – ihre vier Wände sind über Nacht verloren gegangen.

Für Lang offenbart ein solcher Einsatz, welch tragende Rolle die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte im Gefüge der öffentlichen Sicherheit spielen. Eine Notlage dieser Dimension zeige deutlich, wie unverzichtbar jene Menschen seien, die mit unermüdlichem Einsatz und großer Verlässlichkeit für den Schutz ihrer Mitmenschen einstünden, betonte er.

„Glücklicherweise sind wir im Saarland in dieser Hinsicht so gut aufgestellt, dass rund um die Uhr zeitnahe und effiziente Hilfe für Krisenfälle bereitsteht“, so der Staatssekretär abschließend. „Für ihr großartiges Engagement haben alle unsere Einsatzkräfte tiefsten Respekt und größte Anerkennung verdient!“ Wie es zu dem verheerenden Brand kommen konnte, dürfte nun Gegenstand weiterer Ermittlungen sein.

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